In St. Veit wird wieder das Ostergrab bewacht

Die 185 Jahre alte Christusfigur wurde zum heurigen Jubiläum von Hans Planer leicht restauriert. Grabwache unter Mitwirkung von Musikkapelle und Schützen am Karfreitag.

Im Jahr 1832 – also vor 185 Jahren – konnte die vom St. Veiter Künstler Michael Erlsbacher geschaffene Christusfigur im Heiligen Grab in St. Veit in Defereggen zum ersten Mal bestaunt werden. Seit vielen Jahrzehnten wird Christus am Karfreitag nach der Feier im Heiligen Grab bewacht und die Wache halbstündlich gewechselt. Es handelt sich bei der St. Veiter Grabwache um einen der letzten derartigen Bräuche in ganz Tirol.

Zum 185-Jahr-Jubiläum wurde die alte Christusfigur vom Bildhauer und Schnitzer Hans Planer leicht restauriert und das Heilige Grab zur Gänze erneuert.

Am Karfreitag, 14. April, beginnt um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche die Feier vom Leiden und Sterben Christi mit Wortgottesdienst, Leidensgeschichte, Kreuzverehrung, Grablegung und Trauermarsch. Unter Mitwirkung der Musikkapelle und der Reimmichl-Schützenkompanie mit den Heiliggrab-Trägern folgt anschließend ein Prozessionsmarsch und die erste Grabwache. Die Wachen wechseln halbstündlich. Die Grabwache dauert bis zur Schlussandacht um ca. 19.00 Uhr.

Text: Redaktion, Foto: Ottilie Stemberger

11. April 2017 um