Heimatkundlicher Verein Medaria blickte zurück und ehrte verdiente Funktionäre

Ziel des Vereins ist es, die Geschichte und Entwicklung der Marktgemeinde Matrei in Osttirol zu sammeln, zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Heimatkundliche Verein Medaria besteht bereits seit mehr als 50 Jahren. Er hat sich zum Ziel gesetzt, in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Gemeinde-Ortschronik, dem Kulturreferat der Marktgemeinde Matrei sowie dem Chronikteam der Pfarre Matrei die Geschichte und Entwicklung der Marktgemeinde Matrei in Osttirol zu sammeln, zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben der laufenden Sammlung von historisch wertvollen Gegenständen und Schriftgut ist ein Schwerpunkt des Vereins u.a. die Erhaltung sowie Betreuung der St. Nikolauskirche.

Obmann Bernhard Oberschneider berichtete bei der Generalversammlung am Freitag, 18. September, im Kesslerstadel von den Aktivitäten der letzten vier Jahre. Bildungsreisen, die laufende Gestaltung des „Medaria-Schaufensters“ im Ort sowie verschiedene Workshops („Lesen alter Schriften“ etc.) sowie die laufende Inventarisierung von historisch interessanten Gegenständen und Schriftgut für das Heimatmuseum waren nur einige von zahlreichen Initiativen.

Der Vereinsvorstand, der einstimmig für weitere vier Jahre gewählt wurde, besteht aus Obmann Bernhard Oberschneider, Obm.-Stv. Franz Rainer, Kassierin Birgit Fuetsch und Kassierin-Stv. Natalis Rainer. Als Schriftführerin wurde Gertraud Brugger, als Schriftführerin-Stv. Michael Riepler, als Vorstandsmitglied für Kameradschaftsangelegenheiten Elisabeth Moser sowie als Beirat Mark Steiner gewählt.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden drei langjährige „Urgesteine“ des Vereins für ihre jahrzehntelange Tätigkeit geehrt. Den Langzeitobmännern Tobias Trost und Erich Trost sowie dem ehemaligen Ortschronisten und ebenso Gründungsmitglied Alexander Brugger konnte mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung ausgesprochen werden.

GR Manuela Girstmair sowie Kulturreferent GR Michael Riepler fanden als Vertreter der Gemeinde anerkennende Worte für die in vielen Bereichen und vor allem auf kultureller Ebene getätigte Arbeit des Vereins und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Im Anschluss an die Generalversammlung hielt Obmann-Stellvertreter Franz Rainer ein Kurzreferat über den „Franziszeischen Kataster“.

 

Text: Redaktion, Foto: Gertraud Brugger

28. September 2020 um