Großglockner: 30-Jähriger rutschte am „Eisleitl“ aus und wurde verletzt
Der Bergsteiger rutschte über das Eis ca. 150 Meter Richtung „Bahnhof”. Der Rettungshubschrauber flog den Verletzten von der Erzherzog-Johann-Hütte in das Krankenhaus Zell am See.
Zwei Bergsteiger (30 und 29 Jahre) aus dem Bezirk Linz bzw. St. Johann im Pongau stiegen am Montag, 20. August, gegen 10.40 Uhr, vom Gipfel des Großglockners über den Normalweg in Richtung Adlersruhe ab. Im Bereich des so genannten „Eisleitls” auf ca. 3.650 Metern Seehöhe wollten beide ihre Steigeisen anlegen. Dabei verlor der 30-Jährige den Halt, in der Folge rutschte er über das Eis in Richtung „Bahnhof“ ab, wobei der Alpinist versuchte, den Absturz mit seinem Pickel zu bremsen. Nach ca. 150 Metern kam er durch großes Glück zum Stillstand. Der Alpinist wurde bei diesem Absturz unbestimmten Grades verletzt, stieg jedoch selbstständig zur Adlersruhe ab. Der Hüttenwirt verständigte die Rettung, und der Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in das Krankenhaus Zell am See.
Text: Redaktion, Foto: Brunner Images