Großeinsatz für TINETZ-Störtrupps in 19 Osttiroler Gemeinden
Das Unwetter hat das TINETZ-Verteilernetz teilweise massiv beeinträchtigt. Die Bemühungen, die Stromversorgung wiederherzustellen, laufen.
Aufgrund der vielen Straßensperren gestaltete sich das Vordringen der Störtrupps zu den Einsatzorten besonders schwierig. Wo es notwendig und trotz Sturm möglich war, wurde auf die Unterstützung von Hubschraubern zurückgegriffen. Aktuell sind im gesamten Bezirk Osttirol die Servicetrupps der TINETZ mit insgesamt 60 Monteuren im Einsatz. Am Dienstagmorgen wurden zusätzlich bereits geplante Kräfte vom TINETZ-Stützpunkt in St. Johann zur Unterstützung nach Lienz verlegt. Die Anzahl der unversorgten Stationen konnte bis Dienstagabend auf 105 in 17 Gemeinden reduziert werden. Im Iseltal bestehen noch Unterbrechungen zwischen Kalserbach und Matrei, eine Behebung ist ebenso wie im Bereich des Iselsberg voraussichtlich im Laufe der Abendstunden möglich. Die Stromversorgung im Lesachtal ist mittlerweile bis Untertilliach wiederhergestellt, auch das Pustertal ist weitgehend wiederversorgt. Am Nachmittag waren die TINETZ-Monteure bei Abfaltersbach im Einsatz, um einen vom Hochwasser unterspülten Hochspannungsmast zu sichern. In das Villgratental konnten die Störtrupps der TINETZ bis jetzt nicht vordringen. „Wo die Störungsbereiche zugänglich sind und ein gefahrloses Arbeiten möglich ist, wird mit Nachdruck an der Wiederversorgung gearbeitet“, so die Geschäftsführung der TINETZ, die die betroffene Bevölkerung um Verständnis ersucht. Am Dienstagabend wurden weitere Kräfte aus Nordtirol angefordert.
Text: Redaktion, Fotos: TINETZ


