Große Lawinengefahr auch in der Venediger- und Glocknergruppe in Osttirol

Oberhalb von 2.200 Metern Seehöhe herrscht ab Montag, 31. März, in den Nördlichen Zillertaler Alpen, der Venediger- und Glocknergruppe Lawinenwarnstufe 4. Spontane Lawinenabgänge sind zu erwarten.

In den betroffenen Gebieten ist teilweise über ein Meter Neuschnee gefallen. Zusätzlich zu den Niederschlägen der letzten Tage werden dort am Montag, 30. März, 50 bis 80 Zentimeter Neuschnee erwartet. Der Lawinenwarndienst des Landes Tirol rechnet mit einer erhöhten spontanen Lawinenaktivität.

„Einzelne Wintersportlerinnen und Wintersportler können im Hochgebirge an vielen Stellen Lawinen auslösen. Grund dafür sind die starken Schneefälle am Montag und einiges an Wind. Mit dem stürmischen Wind entstehen störanfällige Triebschneepakete, die auf unterschiedlichen weicheren Schichten wie zum Beispiel Neuschnee oder Graupel liegen. Dies wiederum begünstigt den Abgang von Schneebrettlawinen. Besonders in hohen Lagen gilt deshalb äußerste Vorsicht – die Gefahrenstellen sind auch für Geübte aufgrund der Sicht und des Neuschnees sehr schwer zu erkennen“, warnt Christoph Mitterer vom Lawinenwarndienst.

Flächendeckend werden in höheren Lagen Tirols bis Dienstagfrüh, 1. April, 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee erwartet, die Schneefallgrenze sinkt dabei stellenweise bis in die Tallagen.

Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation: www.lawinen.report

 

Text: Redaktion, Foto: EXPA pictures

31. März 2025 um