Freiwillige Feuerwehr Matrei in Osttirol steht unter neuer Führung
Martin Köll übernimmt das Amt des Kommandanten von Michael Köll. Martin Holzer ist neuer Kommandant-Stellvertreter, Daniel Oberwalder neuer Schriftführer.
Kommandant Michael Köll, sein Stellvertreter Johann Holzer und Schriftführer Dieter Ferner-Ortner legten nach jeweils über 15-jähriger Tätigkeit bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, 24. Jänner, ihre Funktionen zurück. Die Feuerwehr Matrei besteht derzeit aus 85 Aktiven und 18 Reservisten. Der scheidende Kommandant Michael Köll – er ist auch Abschnittskommandant des Iseltales – gab einen eindrucksvollen Bericht über das Einsatzjahr 2019 ab. Die Matreier Florianis rückten wieder zu zahlreichen Brandeinsätzen, Verkehrs- und Forstunfällen, technischen Einsätzen sowie Waldbränden aus. Auch die Starkschneefälle und damit verbundene Baumstürze, Lawinen- und Murabgänge sowie weitere kritische Wettersituationen forderten die Einsatzmannschaft sehr.
Die Wahlen ergaben einen hohen Vertrauensvorschuss für die neue Führung. Neuer Kommandant ist Martin Köll. Als Stellvertreter steht ihm Martin Holzer zur Seite. Zum neuen Schriftführer wurde Daniel Oberwalder gewählt. Andreas Gwiggner – er war bisher schon Kassier – ergänzt das Führungsteam. Bgm. Andreas Köll und Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Oberhauser bedankten sich bei der scheidenden Führung für die großartige Einsatzbereitschaft und die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit.
Im heurigen Jahr wird die Freiwillige Feuerwehr Matrei auch ihr 150-jähriges Bestandsjubiläum feiern. Am 4. Juli ist neben einem Festakt im Tauerncenter eine größere Schau- und Sicherheitsübung unter Teilnahme anderer Blaulichtorganisationen sowie Rettungs- und Transporthubschraubern geplant.
Der neue Kommandant berichtete, dass die Feuerwehrhalle in der Virgenerstraße auf den neuesten Stand gebracht und umfassend saniert werden soll. „Derzeit wird auch ein neuer Kommando- und Funkraum mit großer Unterstützung der Marktgemeinde sowie zahlreicher Eigenleistungen neu ausgestattet“, so Martin Köll.
Text: Redaktion, Foto: FF Matrei i.O.