Forschungsinitiative nimmt Euregio-Lawinenreport unter die Lupe
Für die Forschungsinitiative werden noch SkitourengeherInnen, FreeriderInnen, EiskletterInnen oder SchneeschuhwanderInnen gesucht. Eine Lawinen-Community wird geschaffen.
Nach der erfolgreichen Einrichtung des gemeinsamen Lawinenreports der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino wird nun im Rahmen einer Forschungsinitiative der Euregio die BenutzerInnenfreundlichkeit der Plattform untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch eine Lawinen-Community zum Zweck eines intensiven Austausches aufgebaut. Die fachliche Leitung in der Forschungsinitiative übernimmt Pascal Haegeli von der Simon-Fraser-Universität im kanadischen Vancouver. Haegeli hat bereits in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Lawinenwarndienst eine ähnliche Studie durchgeführt.
Durch die Corona-Pandemie gibt es aktuell viele NeueinsteigerInnen in den Skitourensport, und auch das Variantenfahren nimmt zu. „Im Fokus steht für uns deshalb auch die Gruppe der AnfängerInnen, bei denen wir herausfinden wollen, ob sie die Grundaussagen der Warnungen ausreichend und einfach verständlich vermittelt bekommen“, so der Studienleiter.
„Uns interessieren alle Blickwinkel dieser Studie, vor allem auch die Gruppe jener WintersportlerInnen, die gerade ihre ersten Erfahrungen im freien Gelände gesammelt haben oder nur gelegentlich unterwegs sind“, so Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol. Für das Projekt werden deshalb noch TeilnehmerInnen gesucht – von SkitourengeherInnen über FreeriderInnen und EiskletterInnen bis zu SchneeschuhwanderInnen. Bei der Anmeldung muss ein kurzer Fragebogen ausgefüllt werden: www.lawinen.report
Text: Redaktion, Foto: Land Tirol/Nairz