Feuertaufe bestanden: Neu errichtete Galerien im Defereggental zeigen Wirkung
Kürzlich ereigneten sich oberhalb der Mellitzgrabengalerie zwei Felsstürze. Die neue Galerie konnte die bis zu fünf Kubikmeter großen und 13 Tonnen schweren Felsbrocken aufhalten. Somit wurde eine Sperre der Landesstraße verhindert.
Vor einem Jahr wurden die Moosergraben- und Mellitzgrabengalerie im Defereggental feierlich eröffnet. Die Galerien sollen die L 25 Defereggentalstraße noch besser vor Naturereignissen schützen. Die Galerien zeigen Wirkung: Kürzlich ereigneten sich oberhalb der Mellitzgrabengalerie zwei Felsstürze. Die neue Galerie konnte die bis zu fünf Kubikmeter großen und 13 Tonnen schweren Felsbrocken aufhalten.
„Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde vergangenes Jahr die bestehende Mellitzgrabengalerie erneuert und Richtung Westen um 25 Meter verlängert. Genau diese zusätzlichen 25 Meter Schutz haben dafür gesorgt, dass der Felssturz von der L 25 abgehalten werden konnte. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie wichtig Schutzbauten gerade entlang gebirgiger Stecken sind und dass unsere Investitionen direkt für mehr Verkehrs- und Versorgungssicherheit sorgen“, erklärt Straßenbaureferent LH-Stv. Josef Geisler.
Die Felsbrocken waren bis zu fünf Kubikmeter groß und 13 Tonnen schwer.
Für das im Juli 2023 abgeschlossene Bauvorhaben wurden insgesamt 13,5 Mio. Euro investiert. Während die seit 1968 bestehende Mellitzgrabengalerie im Rahmen der Bauarbeiten abgerissen und auf einer Länge von 185 Metern neu errichtet wurde, wurde die 160 Meter lange Moosergrabengalerie komplett neu errichtet.
Parallel zu den beiden Galerien wurde außerhalb – im Zwickelbereich zur Schwarzach – auch ein neuer Radweg geschaffen. In Summe waren es 9.000 Kubikmeter Beton, 1.200 Tonnen Baustahl, 2.500 Kubikmeter Spritzbeton und 20.000 Laufmeter Nägel, Verpressanker und Mikropfähle, die verbaut wurden.
Text: Redaktion, Fotos: Land Tirol

