Erstmals „Goldschakal“ in Osttirol nachgewiesen
Im Osttiroler Pustertal wurde Ende Mai erstmals in Tirol ein „Canis aureus“ nachgewiesen. Ein Goldschakal ist etwas größer als ein Fuchs und stellt für Menschen keine Gefahr dar.
Der Goldschakal gehört zur Überfamilie der Hundeartigen und erreicht eine durchschnittliche Schulterhöhe von 44 bis 50 Zentimetern sowie ein Gewicht von 10 bis 15 Kilogramm. Der dämmerungs- und nachtaktive Goldschakal ist bei uns nicht heimisch, seit 1987 gibt es jedoch Nachweise von Goldschakalen in Österreich. Sie breiten sich vom südosteuropäischen Raum Richtung Westen aus. Hauptbeute sind kleine bis mittelgroße Säugetiere wie Mäuse oder Hasen, in seltenen Fällen auch größere Tiere. Auch Amphibien, Insekten, Kadaver sowie pflanzliche Nahrung stehen auf dem Speisezettel des Goldschakals. Auch in Südtirol und in Kärnten wurden übrigens bereits Vertretung dieser Tiergattung nachgewiesen. Interessierte finden nähere Infos unter www.goldschakal.at
Text: Redaktion, Symbolfoto: Janez Tarman