Die Oldtimer Rallye beliebt wie nie: Tausende Zuschauer säumten die Strecke!
Seit vielen Jahren ist die Oldtimer Rallye, die der MSC Dölsach veranstaltet, ein Event mit Kultfaktor. 420 Starter begaben sich am Sonntag, dem 24. Mai, auf die traditionelle Strecke rund um den Lienzer Talboden.
Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten sich die tausenden Besucher am Streckenrand heuer über ein fantastisches Wetter freuen. Rund 420 Oldtimer-Liebhaberinnen und Liebhaber aus allen Talschaften Osttirols, Kärnten und ganz Österreich, aber auch aus Deutschland bis nach Kiel und Italien präsentierten ihre Lieblinge bei der 17. Rallye des Motorsportclubs Dölsach. Um 12.30 Uhr erfolgte der Start. Von Dölsach führte die Strecke über Gödnach, Lavant, Tristach, Amlach, die Schillerstraße in Lienz, Nußdorf, Stribach zurück nach Dölsach. Um 17.15 Uhr endeten die Fahrten.

Rund 70 alte Traktoren, zwischen 45 und 50 Räder und 100 und 120 Motorädern und Mopeds, davon zum runden 80-Jahre-Jubiläum auch sehr viele Vespas, und natürlich eine große Anzahl an Auto-Schönheiten, darunter liebevoll restaurierte Unimogs und Busse aus unterschiedlichen Jahrgängen, präsentierten sich den begeisterten Zuschauern.
„Das älteste Fahrzeug aus dem heurigen Teilnehmerfeld war eine Puch Ariel, Baujahr 1934, berichtet Manfred Schreier vom MSC Dölsach. Obmann Andreas Mayerl und Pressesprecher Manfred Schreier, die sich schon seit vielen Jahren in die Organisation einbringen, freut es besonders, dass so viele MSC-Mitglieder, aber auch so viele junge Leute mithelfen, dass die Oldtimer Rallye immer wieder zu einem so großen Erfolg wird.
Der Dank gilt besonders auch den Verantwortlichen der BH Lienz und der Polizei – der Lienzer Postenkommandant und sein Stellvertreter waren auch vor Ort – und den Feuerwehren für die unkomplizierte und mehr als angenehme Zusammenarbeit.
Zu sehen gab`s genug – und zu feiern auch. Eine Besonderheit im heurigen Jahr war, dass die Fahrzeuge heuer nochmals liebevoller restauriert und geschmückt waren. So ließen es sich die jungen Besatzungen auf den Traktoren zum Teil nicht nehmen, dass man diese mit bäuerlichen Gerätschaften wie Rechen, Sägen usw. dekorierte. Auf den diversen Fahrzeugen platzierten sich meist mehrere Personen, von 2 bis 3 und beim Pinzgauer sogar 8, womit allein schon der Tross der Teilnehmer zwischen 1.500 und 2.000 Leute ausmachte.
Als besonders treuer Gast, der jährlich mit dabei ist, beweist sich immer wieder Reinhard Sesterheim aus der Eifel, der dieses Mal seinen aufwendig restaurierten R5 mit Mittelmotor vorstellte.
Hervorzuheben ist auch die tolle Verköstigung am Wegesrand, etwa beim Spargelbauer Kaplenig in Lavant, der die Teilnehmer ohne Bezahlung mit Kaffee, Kuchen und Brötchen verwöhnte, oder die Amlacher Feuerwehr, die kostenlos Frankfurter mit Semmel, und Kuchen und Kaffee anbot. Gegebene freiwillige Spenden werden an eine Sozialprojekt gespendet. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte Walter Pondorfer mit seiner Firma Funtime, der sein Kettenkasel allen, die es wollten und auch so oft wie sie es wollten, kostenlos für Fahrten anbot.
Das beste Zeitgefühl bei der Mittelzeitwertung bewies in diesem Jahr Florian Ortner (Mercedes 280 SE) vor Daniel Stratznig (Unimog 406) und Dirk Dietrich (Steyr 380).
Als Resümee kann man hoffen, dass der Veranstalter MSC Dölsach auch in den nächsten Jahren wieder so viel Engagement aufbringt und mit diesem besonderen Event die Herzen von vielen Zuschauern und Teilnehmern erfreuen kann.
Text: J. Hilgartner, Fotos: © Toni Ausserlechner





















































