Deutsche Urlauber gerieten am Großglockner in alpine Notlage

Ein 35-jähriger Bergsteiger und seine 26-jährige Begleiterin schafften aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse den Abstieg vom Gipfel zur Adlersruhe nicht mehr alleine.

Von der Stüdlhütte aus stiegen die beiden Bergsteiger aus Deutschland am Montag, 31. August, um 6.00 Uhr, über den Stüdlgrat auf den Großglockner. Sie waren für die Tour entsprechend ausgerüstet und hatten auch Klettererfahrung. Die Verhältnisse waren schwierig, der Stüdlgrat vereist und das Wetter schlecht. Gegen 19.00 Uhr erreichten die beiden den Gipfel. Dort mussten sie allerdings feststellen, dass sie den Abstieg zur Adlersruhe aufgrund des schlechten Wetters nicht alleine schaffen würden. Sie verständigten einen Freund, und dieser alarmierte die Bergrettung Kals am Großglockner.

Kurze Zeit später stiegen der Hüttenwirt sowie eine Bergführerin von der Adlersruhe Richtung Gipfel auf. Sie konnten die beiden Bergsteiger im Bereich des Eisleitls auf 3675 m Seehöhe antreffen. Beide waren erschöpft, aber unverletzt. Sie wurden auf die Adlersruhe begleitet.

 

Text: Redaktion, Foto: Ingemar Wibmer

01. September 2020 um