„Das touristische Lienz anno dazumal“: TAP-Kalender 2021 erschienen

Der Kalender ist ab sofort im Bürgerservicebüro der Stadtgemeinde Lienz um 12 Euro erhältlich. Zwei Drittel des Erlöses gehen an den Soforthilfesozialfonds der Stadt.

Für vielfaches Sehvergnügen sorgt der brandneue Kalender des Tiroler Archivs für photographische Dokumentation und Kunst (TAP) für das Jahr 2021. Archivleiter Martin Kofler hat sich der Stadt Lienz in den verschiedensten Facetten gewidmet, wie sie sich den Gästen präsentiert hat – und wie sie die Einheimischen ins Herz geschlossen haben. Neben 12 eindrucksvollen großen historischen Lichtbildern gibt es erstmals da und dort ausgesuchte kleine Aufnahmen, die perfekt dazu passen. Man sieht Sehenswürdigkeiten, Gemütlichkeit, Mobilität und Freizeitvergnügen.

 

Bgm. LA DI Elisabeth Blanik und TAP-Leiter Dr. Martin Kofler präsentierten den Lienzkalender 2021. Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer

 

Die Zeitspanne der Kalender-Lichtbilder erstreckt sich von circa 1895 bis 1980. Ein dezidierter Schwerpunkt liegt auf dem Lienzer Hauptplatz. Daneben geht es etwa auch um das Zettersfeld, den Tristacher See und die Karlsbader Hütte – Orte der angenehmen Erinnerung nicht nur für Touristen, sondern auch für die Lienzerinnen und Lienzer. Vieles bestimmte den Hauptplatz: von den Tischen mit Sonnenschirmen über den Blumenschmuck bis hin zu Autobussen und Taxi-Automobilen. Oder es gab „Gefrorenes“ (Eis) vor dem Hotel Post.

 

Fotomontage „Lienzer Hauptplatz“, um 1970 (Cosy-Verlag Gründler; Sammlung Foto Baptist – TAP)

 

Eine Besonderheit stellt die Fotomontage aus dem Cosy-Verlag dar, der auf einer Postkarte um 1970 beim Hauptplatz Blickrichtung Osten (!) einfach den Spitzkofel einbaute – ging es doch um die Attraktivierung der Stadt. Solche bewussten Veränderungen reichen bis in die Zeit um 1900 zurück – quasi Photoshop anno dazumal.

Sämtliche Fotografien stammen aus dem TAP. Als Herausgeber des Kalenders fungiert die Stadtgemeinde Lienz. Erwerben kann man den Kalender ab sofort in der Bürgerservicestelle Lienz im Erdgeschoss der Liebburg. Die limitierte Auflage beträgt 500 Stück. Der Kalender kostet 12 Euro. Von der eingenommenen Summe fließen 8 Euro in den Soforthilfesozialfonds der Stadt, die restlichen 4 Euro gehen an das TAP für die gesamte Kalenderkonzeption inklusive der enthaltenen Kurztexte.

 

Text: Redaktion, Fotos: TAP, Stadt Lienz/Bernd Lenzer

 

21. Dezember 2020 um