Corona: Weniger als ein Prozent kam in die Schule

In ganz Tirol kamen am Montag nur sehr wenige SchülerInnen in die VS, NMS und Sonderschulen sowie AHS-Unterstufen: Nur 537 von 62.373 Kindern nützten das Betreuungsangebot.

Bis zu den Osterferien sollten viele Kinder und Jugendliche mit Aufgaben versorgt sein. Viele Schülerinnen und Schüler werden über Lernplattformen im Internet unterrichtet. Massive Probleme gibt es z.T. bei privaten Anbietern, doch wird intensiv an der Aufrüstung von Servern und Software gearbeitet. Die Zahl der NutzerInnen ist ständig im Steigen begriffen, ebenso wie die Zahl der Neu-Registrierungen.

Das Tiroler Bildungsservice stellt Materialen zur Verfügung. Die Kapazitäten wurden in den vergangenen Tagen massiv aufgerüstet, damit die Systeme für e-learning durch Überlastung nicht an ihre Grenzen stoßen. Bis dato ist es, so die Angaben der Bildungsdirektion, zu keinen nennenswerten Ausfällen gekommen. Außerdem haben insbesondere die Lehrerinnen und Lehrer an den Volksschulen ihre Schülerinnen und Schüler mit Papiermaterialen zum Unterricht unterstützt. Diese könnten auch weiterhin unter Einhaltung aller zu treffenden Maßnahmen dort geholt werden, immerhin sind die Schulen nicht geschlossen.

Die Eltern reagieren insgesamt, so die Tiroler Bildungsdirektion, „verständnisvoll“ auf die Schulschließung. Gegenseitige Nachbarschaftshilfe wird vielerorts praktiziert. Zahlen für Tirols Kindergärten liegen bis dato noch nicht vor.

 

Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock/Christian Schwier

17. März 2020 um