Bischof Hermann Glettler auf Visitation im Seelsorgeraum Sonnseite in Osttirol

Der Innsbrucker Diözesanbischof besuchte die Pfarren Debant, Dölsach, Nikolsdorf, Nußdorf und Iselsberg sowie verschiedene Einrichtungen. Er spendete auch die Firmung.

Nach einer Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie hat Bischof MMag. Hermann Glettler wieder mit den Visitationen begonnen. Vom 12. bis 15. Mai besuchte der Innsbrucker Diözesanbischof den Seelsorgeraum Sonnseite in Osttirol mit den Pfarren Debant, Dölsach, Nikolsdorf, Nußdorf und Iselsberg. Er traf sich mit MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen sowie politischen VertreterInnen und besuchte Einrichtungen. Einige der Treffen fanden aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen online statt. Zusätzlich zu Gottesdiensten in mehreren Pfarren hat Bischof Hermann zahlreichen Firmlingen des Seelsorgeraums im jeweils kleinen Rahmen die Firmung gespendet.

Ein Schwerpunkt des ersten Tages lag auf dem Thema Schule. So standen neben Arbeitsgesprächen mit den ReligionslehrerInnen des Seelsorgeraums, den hauptamtlichen MitarbeiterInnen sowie dem Pfarrer und Altpfarrer vor allem der Austausch mit Volks- und MittelschülerInnen (online) im Vordergrund.

 

 

Der Christi Himmelfahrtstag stand im Zeichen von Firmungen unter dem Motto „Gott geht mit“. In seiner Predigt erarbeitete der Bischof verschiedene Bilder: „Steh auf und tritt ins Leben“, „Jesus braucht dich“, „Eine stärkende Hand auf deiner Schulter, eines Freundes oder Patens und auch von Jesus“ sowie „Jesus und die Kirche als Powercharger im Alltag“. Weitere Gespräche galten VertreterInnen der Politik sowie der Vereine. Am Freitagvormittag arbeiteten pfarrliche MitarbeiterInnen in Debant gemeinsam dem Bischof das Gemeinsame und Gelingende im Seelsorgeraum auf. Am Nachmittag besuchte der Diözesanbischof mehrere Einrichtungen – wie das SOS-Kinderdorf, das Wohn- und Pflegeheim Nußdorf-Debant sowie die Wallfahrtskirche St. Chrysanth.

 

 

Die Heilige Messe am Freitagabend in Nikolsdorf war dem Schwerpunkt Versöhnung und Barmherzigkeit gewidmet. „Die ganze Atmosphäre des Abends war ein Geschenk“, so Bischof Hermann Glettler, der dabei die Einladung aussprach, das Sakrament der Versöhnung wieder zu entdecken. Am Abschlusstag firmte der Bischof erneut Jugendliche des Seelsorgeraums Sonnseite, bevor er noch ein Herzfeuer-Projekt des Petrus-Canisius-Jahres 2021, den Regenbogenpark in Dölsach, besuchte.

 

 

 

Text: Redaktion, Fotos: Diözese Innsbruck/Schallner

17. Mai 2021 um