Bergwelten: ServusTV bringt „Der Großvenediger – die weltalte Majestät“

Drei Wege auf den Großvenediger – „Bergwelten“ begleitete drei Seilschaften, die den Großvenediger von drei Seiten aus erklommen. Zu sehen am Montag, 19. Feber, auf ServusTV.

Einer der Bergsteiger ist Sigi Hatzer aus Prägraten, der schon als 14-Jähriger den vierthöchsten Gipfel Österreichs zum ersten Mal bestieg und nun zu seiner tausendsten Besteigung aufbricht. Während Sigi vom Defreggerhaus über die Südroute aufbricht, nähern sich zwei weitere Seilschaften dem Gipfel. Es sind Freunde von Sigi, die ihn zu seinem Jubiläum auf 3.657 Metern Seehöhe überraschen wollen.

Der Nationalparkranger Emanuel Egger startet mit seiner Seilschaft vom Gschlößtal in Osttirol, einem der unberührtesten Talschlüsse der Alpen. Er nähert sich von der Ostseite des Gipfels, über die Alte Prager Hütte und das Schlatenkees. Eine Pinzgauer Seilschaft mit dem Bergführer Bernhard Egger und der Nationalparkrangerin Mariella Voglreiter wiederum klettert über den Nordgrat auf den Grenzberg zwischen Salzburg und Osttirol. Es ist die schwierigste Route auf die „weltalte Majestät“. Die steile Schlüsselstelle „Böse Platte“ unter dem Gipfel verlangt gute Bedingungen und sollte nur von erfahrenen Alpinisten in Angriff genommen werden.

Der Großvenediger hat wahrlich ganze Regionen geprägt – weite Teile des Berges liegen innerhalb des Nationalparks Hohe Tauern, wodurch zahllose Naturwunder erhalten geblieben sind. Die Venedigergruppe als größtes zusammenhängendes Gletschergebiet der Hohen Tauern speist die Isel – den letzten frei fließenden Gletscherfluss der Alpen. Das Untersulzbachtal in Salzburg ist seit kurzem ein ausgewiesenes Wildnisgebiet. Dadurch können sich hier Pflanzen und Tiere ohne Einflussnahme des Menschen prächtig entwickeln.

Gemeinsam mit dem Pinzgauer Mineraliensammler Erwin Burgsteiner zeigt Bergwelten, dass viele Geschichten, die sich um den Großvenediger ranken, auch so manch wahren Kern haben. Zum Beispiel die uralten Sagen über die Venedigermandln: Bei diesen kleinwüchsigen „Mandln“ handelte es sich um Boten, die von italienischen Stein- und Glasschleifereien in geheimer Mission in die Alpen entsandt wurden. Dort suchten sie nach Edelsteinen und waren insbesondere vom Bergkristall sehr angetan. Daraus wurden Prunkgefäße hergestellt, die so prachtvoll waren, dass sie sich nur Fürsten, Könige und Päpste leisten konnten.

 

Bergwelten „Der Großvenediger – die weltalte Majestät“

Montag, 19. Feber 2024, 20.15 Uhr – ServusTV

 

 

Text: Redaktion, Foto: ServusTV/PreTV

22. Januar 2024 um