Balloonweek Toblach: 30 Teams genossen die faszinierenden Fahrten in luftiger Höhe

Ein Highlight war wiederum das Balloonglühen am Abend des 11. Jänner. Die Trophy für die weiteste Fahrt holte heuer Martin Binder. Er schaffte mit seinem Ballon 229 km bis nach Modena.

30 Mannschaften aus Italien, Deutschland, England, Dänemark, Frankreich, Finnland, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, Belgien und Luxemburg hatten sich für die diesjährige Dolimiti Balloonweek, die vom 5. bis 13. Jänner in der Pustertaler Gemeinde Toblach über die Bühne ging, registriert. Die Teams starteten fast jeden Tag, wenn die Wetterverhältnisse es zuließen – meist vom Startplatz in Toblach unterhalb der Mittelschule, manchmal mussten sie wegen der Windrichtung auf die umliegenden Ortschaften ausweichen. Alle Interessierten hatten die Möglichkeit, eine Ballonfahrt zu reservieren, wobei man sich entweder für eine Talfahrt (1 Stunde) oder eine Dolomitenüberquerung (2 bis 4 Stunden) entscheiden konnte.

 

 

Wie jedes Jahr hatten die Piloten auch intern einige Wettstreits am Laufen. Es ging z.B. darum, wer näher am durchgegebenen Koordinatenpunkt landet. Heiß begehrt war wieder die Balloon Trophy, welche alljährlich an jenen Piloten überreicht wird, der die längste Ballonfahrt macht. Diesmal durfte sich Martin Binder aus Deutschland über den Preis freuen. Er schaffte 229 km bis nach Modena. Den 2. Platz holte sich Roland Sebastien aus Frankreich (226,16 km), knapp gefolgt von Günther Binder (226,06 km).

 

 

Ein Highlight war wiederum das Balloonglühen am Abend des 11. Jänner im Langlaufstadion der Nordic Arena in Toblach. Im Rahmen des „Puschtra Mini” haben die Piloten mit ihren bunten Modellballons nicht nur Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Die Dolomiti Balloonweek Mitte Jänner gehört schon traditionsgemäß zu Toblach und wird natürlich auch wieder 2020 stattfinden. In Toblach kann man übrigens das ganze Jahr über Ballonfahrten unternehmen.

 

Text: Redaktion, Fotos: Josef Strobel, TV Toblach

18. Januar 2019 um