AETOS 2019: Tiroler Feuerwehren übten Katastrophenszenarien

In ganz Tirol fand am Samstag, 12. Oktober, die Landeskatastrophenübung statt. In Osttirol wurde eine Mobilmachung der beiden Katastrophenzüge beübt.

Die Katastrophenhilfszüge sind im Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst des LFV Tirol verankert. In jedem Bezirk sind Feuerwehren mit Spezialfahrzeugen sowie einer gewissen Anzahl an Einsatzkräften und Materialien in KAT Zügen zusammengefasst, um bei Großschadensereignissen rasch und effizient Hilfeleistungen durchführen zu können.

 

 

In Osttirol wurde die Mobilmachung der beiden Katastrophenzüge beübt. Nach der Alarmierung der KAT Züge und Formierung im Gerätehaus Lienz rückten die Züge mit insgesamt 22 Feuerwehren, 27 Fahrzeugen und 111 Mann in die entsprechenden Schadensräume aus. Auch der Bezirksführungsstab sowie die Bezirkszentrale waren in die Übung eingebunden. Es wurden mehrere Übungsszenarien in zwei verschiedenen Einsatzgebieten mittels den bereits vorab eingeteilten Katastrophenhilfszügen durchgeführt. Ziel dieser Übungen war es, einen raschen und geordneten Ablauf sicherzustellen, um für Katastrophenfälle gerüstet zu sein.

 

 

Um 9.00 Uhr begann die Übung bei der Bezirkszentrale in Lienz mit der Überprüfung der Fahrzeuge, Gerätschaften und der Mannschaft laut Katastrophenschutzplan des KAT Zuges 2. Eine Stunde später fuhr man in den Bereitstellungsraum Nikolsdorf, wo ab 10.30 eine Schulung für alle Feuerwehrmitglieder stattfand. „Es erfolgten auch Vorträge und Erfahrungsberichte von Hochwassereinsätzen in Mittersill und Uttendorf sowie vom Waldbrandeinsatz in Absam. Die BH Lienz informierte über Rechtsgrundlagen”, so Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Oberhauser.

 

 

Um 13.00 Uhr wurde in der Bezirkszentrale der KAT Zug 1 überprüft. Um 14.00 Uhr erfolgte die Abfahrt in den Bereitstellungsraum Matrei i.O., wo ab 14.30 Uhr dieselbe Schulung wie in Nikolsdorf für alle Feuerwehrmitglieder stattfand.

 

 

Text: Redaktion, Fotos: Brunner Images

12. Oktober 2019 um