Im Dienst der Menschlichkeit: Neue Rettungssanitäter*innen in Osttirol

Am 7. Mai 2022 fand in der Rotkreuz-Bezirksstelle Osttirol die kommissionelle Abschlussprüfung für Rettungssanitäter*innen statt, die von 13 Kandidat*innen mit Bravour gemeistert wurde.

Die Ausbildung erfordert neben dem eifrigen Lernen des theoretischen Wissens (mindestens 100 Stunden) und der Praxis im Team sowie am Rettungswagen (160 Stunden) auch sehr viel Hingabe und den starken Willen, Erste Hilfe zu leisten. Ein gutes Zusammenspiel zwischen Praxisanleiter*innen, Lehrbeauftragten und Kursteilnehmer*innen ist eine wesentliche Voraussetzung für diese anspruchsvolle Ausbildung. Die Ausbildner*innen der Rotkreuz-Bezirksstelle Osttirol, die dieser Funktion zum Großteil freiwillig nachgehen, standen den angehenden Rettungssanitäter*innen über Monate hinweg stets mit Rat und Tat zur Seite und bereiteten sie mit viel Geduld und Nachhaltigkeit auf ihre bevorstehende Tätigkeit im Rettungsdienst vor.

„Dankbar und gleichzeitig sehr stolz bin ich darauf, dass wir es geschafft haben, auch in Zeiten der immer noch andauernden Pandemie die Ausbildung unserer neuen Kolleg*innen erfolgreich durchzuführen“, berichtet Klammer Evelyn, Abteilungsleiterin Ausbildung und Freiwilligenkoordination. „Trotz der teilweise erschwerten Bedingungen durch die Bestimmungen von Covid-19 haben unsere jungen Sanitäter*innen wirklich tolle Erfolge bei der Abschlussprüfung erzielen können. Im Namen des Roten Kreuz Osttirol wünsche ich ihnen viel Freude bei der Ausübung ihrer neuen, sehr verantwortungsvollen Tätigkeit und hoffe, dass sie uns noch lange in dieser oder anderen Tätigkeit erhalten bleiben“.

Die neuen Rettungssanitäter*innen haben die besten Voraussetzungen, ihre künftigen Einsätze gut und sicher zu bewältigen. Das Wohl der Patienten steht dabei immer an erster Stelle. Darüber hinaus ist die freiwillig geleistete Tätigkeit immer auch eine persönliche Bestätigung und wertvolle Lebenserfahrung.

 

Die „neuen“ Rettungssanitäter*innen mit ihren Praxisanleiter*innen, Prüfer*innen, und Ausbildner*innen im Bild: in roter Uniform: 1. Reihe v.l.n.r.: Fabio Berger, Katharina Pfeifer, Maria Holzer, Nadja Pargger, Lorena Rindler, Celine Angerer und Anna Peuckert; 2. Reihe v.l.n.r.: Patrick Glettler, Anna-Lena Rieger, Leonie König, Katja Schett, Gerwald Wallner; 3. Reihe v.l.n.r.: Karolina Pitterl, Monika Lanser, Lorena Bstieler, Carina Bstieler, Kerstin Schett, Ismael Frotschnig; 4. Reihe v.l.n.r.: Leonie Pargger, Monika Hartl, Ralf Gasser, Alexander Mitterer, Daniel Petsch, Katrin Gröschl, Oliver Hartl und Marcel Oberbichler; in grauer Uniform: 1. Reihe (v.l.n.r.): Stephan Hofmann (Geschäftsführer und Prüfer), Werner Heitzmann (Ehrenbezirksstellenleiter), Franz Köll (Prüfer), Michael Oberschneider (Ortsstellenleiter Matrei), Reinhard Stotter (Prüfer), Helmut Kometer (Vertreter Landesverband Tirol), Franz Krösslhuber (prüfungsverantwortlicher Arzt), Alfred Senfter (schulungsverantwortlicher Arzt), Evelyn Klammer (Ausbildungs- und Freiwilligenkoordinatorin); 2. Reihe: Manuel Jesacher (Beisitzer), Daniel Stanglechner (Ortsstellenleiterstellvertreter Lienz), Thomas Klammer (Ortsstellenleiter Sillian), Alexandra Bstieler (Prüferin) und Marcus Glahn (Prüfer).

 

10 Teilnehmer*innen absolvierten die Prüfung mit ausgezeichnetem Erfolg (Fabio Berger, Maria Holzer, Leonie König, Nadja Pargger, Anna Peuckert, Katharina Pfeifer, Anna-Lena Rieger, Lorna Rindler, Katja Schett und Gerwald Wallner), eine Teilnehmerin mit gutem Erfolg (Ismael Frotschnig) und zwei Teilnehmer*innen mit Erfolg (Celine Angerer, Patrick Glettler).

 

Text: Redaktion, Fotos: © ÖRK Osttirol

10. Mai 2022 um