Lienz: Erster „Blaulichttag“ in der Haspinger Kaserne

Als Teil der für die Sicherheit im Bezirk verantwortlichen Institutionen nehmen die 24er Hochgebirgsjäger seit Jahren an Abstimmungsbesprechungen der „Blaulichtorganisationen“ teil.

Ab heuer werden diese nicht mehr zentral, sondern bei den jeweiligen Organisationen vor Ort durchgeführt. Mit dieser spezifischen Einweisung werden praktische Einblicke in die Kapazitäten zum Schutz der Bevölkerung möglich. Bei der Startveranstaltung am 8.3.2022 konnten sich Vertreter von Polizei, Wasserrettung, Bergrettung, RK Osttirol, ÖAMTC und Notärzteschaft ein Bild von den Fähigkeiten zur Transportunterstützung im Katastrophenfall machen.

 

 

Von der Erstreaktion (Bergung und Versorgung) an einer Schadstelle im nicht befahrbaren, schwer gangbaren Gelände über den Weitertransport mit Spezialfahrzeugen (Quad, BvS10AUT) in eingeschränkt befahrbares Gelände und schließlich auf Allrad-Geländefahrzeugen bis zur ersten intakten Straßen-Infrastruktur konnte eine lückenlose, autarke Transportkette präsentiert werden.

 

 

Darüber hinaus kann eine Sanitätsversorgung durch Rettungs- bzw. Notfallsanitäter vom ersten Kontakt bis zur Übergabe an zivile Organisationen sichergestellt werden. Im Bedarfsfall stellen die 24er auch Flugretter und logistische Luftfahrzeugunterstützung bereit.

 

 

Für die Teilnehmer an dieser Einweisung war das breite Leistungsspektrum der 24er Hochgebirgsjäger noch weitgehend unbekannt. Mit der anschließenden Präsentation des Projekts „Sicherheitspartnerschaft Osttirol“ wurden entscheidende Weichen für eine zukünftige Zusammenarbeit gestellt.

 

Text: Redaktion, Fotos: Kurnik

13. März 2022 um