Einweihungsfeier der OSG-Wohnanlage ,,Virgen-Angerweg II“
Am Donnerstag, 2. Juli 2026, fand in Virgen die feierliche Segnung der neuen Wohnanlage ,,Angerweg II“ statt. Bereits im November 2025 konnten die sieben modernen Mietkaufwohnungen an die neuen Nutzer übergeben werden.
Nun wurde die Anlage auch offiziell eingeweiht. Die Wohnanlage befindet sich auf einem ca. 670 m² großen Grundstück in sonniger Lage, das die Osttiroler gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft bereits im Jahr 2023 käuflich erworben hatte.
OSG-Geschäftsführer Wolfgang Wilhelmer betonte, dass die Wohnungen mit einer Fläche von 50 bis 69 m² nicht nur durch ihre modernen Privatbalkone und Privatgärten überzeugten, sondern auch durch eine besonders nachhaltige und hochwertige Ausstattung. Er hob hervor, dass bei der Planung der Fokus auf eine energieeffiziente Bauweise gelegt wurde, die unter anderem dreifachverglaste Fenster, Fußbodenheizung, eine kontrollierte Wohnraumlüftung sowie eine Photovoltaikanlage umfasst. Jede Wohnung sei mit einem überdachten Autoabstellplatz sowie einem Kellerabteil ausgestattet. Weitere durchdachte Details wie Besucherparkplätze, ein gemeinsamer Fahrradabstellraum, ein Müllraum sowie ein Kinderspielplatz würden das Wohnangebot abrunden und zu einer hohen Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner beitragen.
Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft, insbesondere aufgrund der stark gestiegenen Baukosten und Darlehenszinsen, konnte das Projekt erfolgreich realisiert werden. OSG-Geschäftsführer Wolfgang Wilhelmer erklärte, dass dies vor allem der zielgerichteten Reaktion des Landes Tirol zu verdanken sei. Durch die Anpassung der Förderungen sowie der Baukosten durch das Land sei es möglich geworden, den Mieterinnen und Mietern Wohnungen in dieser hohen Qualität zu einem leistbaren Mietpreis anzubieten.
Die gesamten Kosten des Projekts betrugen rund 1,84 Millionen Euro. Finanziert worden sei das Projekt durch ein Wohnbauförderungsdarlehen, eine Niedrigenergieförderung, ein Bankdarlehen bei der Raiffeisenbank Matrei i. O., Zuschüsse des Landes Tirol für strukturschwache Gebiete und Kleinbauvorhaben, Eigenmittel der OSG sowie durch Finanzierungsbeiträge der Bewohnerinnen und Bewohner, so OSG-Geschäftsführer Wolfgang Wilhelmer.
Bürgermeister Dietmar Ruggenthaler unterstrich die gute Zusammenarbeit mit der OSG und bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten. Dank des guten Miteinanders habe das Projekt ohne größere Probleme umgesetzt werden können. Die feierliche Segnung der Anlage nahm Pfarrer Siegmund Bichler vor. Bei einem kleinen Umtrunk direkt vor Ort und einem anschließenden gemeinsamen Essen im Gasthof „Schwoaga“ klang der Abend in gemütlicher Atmosphäre aus.
Text: Redaktion, Foto: © OB/Mariner
