In Virgen freut man sich auf hohen geistlichen Besuch
In der Iseltaler Gemeinde werden nächste Woche gleich zwei Bischöfe – aus den Diözesen Innsbruck und Bozen-Brixen – erwartet. Auf dem Programm stehen ein Abend mit Bischof Hermann Glettler und das Patrozinium mit Bischof Ivo Muser.
Den Beginn macht am 22. Juni um 19.30 Uhr ein Abend im Rahmen der Reihe „LICHTblicke und Wegweiser“. Zu Gast ist Bischof Hermann Glettler, der mit Marianne Hengl über sein Buch „Dein Herz ist gefragt“ spricht. Es geht dabei um Fragen, die viele Menschen bewegen: Was trägt uns im Leben? Woher kommt Hoffnung? Und wie kann es gelingen, auch in schwierigen Zeiten Lichtblicke zu entdecken und für andere ein Wegweiser zu sein? Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, mit Bischof Hermann Glettler persönlich ins Gespräch zu kommen und Gedanken auszutauschen.
Der Tiroler Bischof Hermann Glettler
Ein weiterer Höhepunkt folgt am 28. Juni: Die Pfarre Virgen feiert um 8.45 Uhr das Patrozinium zu Ehren ihres zweiten Kirchenpatrons, des heiligen Vigilius. Den Festgottesdienst wird Bischof Ivo Muser aus Brixen zelebrieren. Sein Besuch ist für die Pfarrgemeinde von besonderer Bedeutung, da der heilige Vigilius auch Patron der Diözese Bozen-Brixen ist, zu der Virgen lange Zeit gehörte. Erst im vergangenen Jahr wurde das Patrozinium zu Ehren des heiligen Vigilius zum ersten Mal seit dem 17. Jahrhundert wieder gefeiert. Bürgermeister Dietmar Ruggenthaler, der an der geschichtlichen Aufarbeitung dieses Themas maßgeblich beteiligt war, freut sich über den Besuch des Brixner Bischofs: „Die Feier mit Bischof Ivo Muser würdigt die enge historische und kirchliche Verbundenheit Virgens mit dem ehemaligen Bistum Brixen und erinnert an unsere gemeinsamen Wurzeln.“
Bischof Ivo Muser aus Brixen
Auch für den Virger Pfarrer Siegmund Bichler ist der doppelte hohe geistliche Besuch eine Besonderheit: „Dass wir in so kurzer Zeit zwei Bischöfe begrüßen dürfen, ist für unsere Pfarrgemeinde eine große Ehre. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam Glauben feiern und diese besonderen Tage miteinander erleben dürfen.“
Text: Redaktion, Fotos: © Osttirol Journal, Diözese Innsbruck, Diözese Bozen-Brixen