Starke Schneefälle: Warnstufe „Orange“ für Teile Osttirols ab Freitag
In Teilen Osttirols ist laut GeoSphere Austria am kommenden Freitag und Samstag mit 50 Zentimeter Neuschnee und mehr zu rechnen. Damit steigt auch die Lawinengefahr.
Laut der aktuellen Wetterprognose der GeoSphere Austria ist ab Freitagnachmittag, 1. Dezember, und vor allem am Samstag mit ergiebigen Schneefällen zu rechnen. Hauptbetroffen ist Osttirol und der inneralpine Raum vom hinteren Ötztal über die Brennerregion bis ins hintere Zillertal. Für Teile Osttirols gibt die GeoSphere Austria für Freitag und Samstag die Warnstufe Orange – die zweithöchste Wetter-Warnstufe der vierstufigen Skala – aus.
Für den genannten Zeitraum ist im inneralpinen Raum laut Prognosen mit bis zu 50 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. In Osttirol können laut Informationen der GeoSphere Austria Neuschneemengen von über 50 Zentimeter fallen.
„Besonders im Straßenverkehr gilt es, Vorsicht walten zu lassen und die Geschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen. Die Neuschneemengen können auch dazu führen, dass Äste von Bäumen abbrechen. Es gilt daher besondere Vorsicht in Wäldern, Parks und Alleen. Achten Sie zudem auf mögliche Dachlawinen“, warnt Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement. Die Neuschneemengen können auch dazu führen, dass Äste von Bäumen abbrechen. Es gilt daher besondere Vorsicht in Wäldern, Parks und Alleen.
Aufgrund der prognostizierten Neuschneemengen steigt auch die Lawinengefahr in ganz Tirol. „Wir beobachten die Situation laufend und werden gegebenenfalls die Lawinengefahrenstufe erhöhen. Auf jeden Fall ist für Wintersportlerinnen und Wintersportler auch an diesem Wochenende erhöhte Vorsicht und Zurückhaltung abseits der gesicherten Pisten geboten“, erklärt Christoph Mitterer vom Lawinenwarndienst des Landes Tirol.
Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino: www.lawinen.report
Handlungsempfehlungen für Wetter-Warnstufe Orange
• Reduzieren Sie im Straßenverkehr die Geschwindigkeit, vermeiden Sie Überholmanöver und halten Sie Abstand! Achten Sie auf den verstärkten Einsatz von Schneeräumfahrzeugen!
• Beobachten Sie die lokale Wetterentwicklung, holen Sie Warninformationen der Behörden ein und beachten Sie deren Anweisungen!
• Planen Sie Verspätungen im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ein!
• Parken Sie Fahrzeuge nicht in der Nähe von Bäumen!
• Rechnen Sie mit lokalen Ausfällen der Energieversorgung!
• Meiden Sie nach Möglichkeit Wälder, Parks und Alleen!
• Achten Sie auf mögliche Dachlawinen!
Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock