„Wir sind Frey“: Lehrlinge arbeiteten mit Sprache und Performance als Werkzeuge
Begleitet von Wortkünstler und Poet Paul Zinell beschäftigten sich 16 Lehrlinge der Lienzer Baufirma Frey im Rahmen von K3-Kulturvermittlung mit der Wirkung von Worten im Alltag.
Arbeitsalltag, hierarchische Strukturen, Status, Freizeitgestaltung, Wirkung von Sprache und Worten – mit diesen Themen beschäftigten sich Maurer- und Schlosserlehrlinge der Firma Frey am Mittwoch, 7. Juli, einen Tag lang. Die Lienzer Baufirma Frey ist das einzige Osttiroler Unternehmen, das ihren Lehrlingen seit Jahren im Rahmen von „K3-PROJEKTE Kulturvermittlung mit Lehrlingen“ des ÖAD jeweils einen Tag lang die intensive Beschäftigung mit kulturellen Inhalten in Zusammenarbeit mit einem Künstler ermöglicht. Diesmal begleitete die Jugendlichen der Lienzer Wortkünstler und Poet Paul Zinell.
Kulturvermittlerin Monika Reindl-Sint und Künstler Peter Zinell begleiteten die Jugendlichen.
„Die Lehrlunge haben an diesem Tag viel gelernt und sich vor allem auch mit ihren eigenen Emotionen beschäftigt. Wir haben mit Texten und improvisierten Szenen, Performance und Choreographie gearbeitet“, so der Künstler. Begleitet wurde der Tag von Kulturvermittlerin Monika Reindl-Sint. „Das Programm hat das Ziel, die Lehrlinge ausgehend von ihrer Arbeits- und Lebenswirklichkeit im kommunikativen Austausch mit Kulturschaffenden zu kultureller Eigenaktivität anzuregen“, so die Kulturvermittlerin.
Auch die Firmenchefs Walter und Lukas Frey verfolgten gespannt die Vorführungen und improvisierten Szenen ihrer Lehrlinge.
Text: Redaktion, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger