Vordenken für Osttirol: Vortrag über „künstliche Intelligenz“
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer spricht am 10. November im Kultursaal Nußdorf-Debant zum Thema „Denkende Maschinen und denkende Menschen – Was kommt auf uns zu?“
Maschinen können Gesichter erkennen, Röntgenbilder beurteilen, Computerchips designen, die räumliche Struktur von Eiweißkörpern berechnen. Manches können sie nicht ganz so gut wie Menschen, einiges sehr viel besser. Was dies für die Zukunft unserer Gesellschaft bedeutet, welche Möglichkeiten, aber auch welche Gefahren damit verbunden sind bzw. entstehen können, darüber spricht Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer am Donnerstag, 10. November, um 19.00 Uhr, im Kultursaal Nußdorf-Debant. Die Teilnahme ist kostenlos und wahlweise vor Ort, aber auch via Livestream möglich (Anmeldung unter www.vordenken-osttirol.at).
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist seit 1997 Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. Dort eröffnete er 2004 das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL), das sich vor allem mit der Neurodidaktik beschäftigt. Er studierte in Freiburg Medizin, Psychologie und Philosophie. Nach seiner Habilitation für das Fach Psychiatrie war er als Oberarzt an der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg tätig. Forschungsaufenthalte in den USA (Harvard University und University of Oregon) prägten das weitere wissenschaftliche Werk von Manfred Spitzer an der Schnittstelle von Neurobiologie, Psychologie und Psychiatrie.
„Wir freuen uns sehr, dass Herr Prof. Spitzer der Einladung von Vordenken für Osttirol folgt und uns in Lienz mit einem Vortrag zu den Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz besucht“, sagt INNOS-Projektmanagerin Manuela Gritzer. Manfred Spitzer, bekannt durch seine zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen und unzähligen Medienauftritte, versteht es, komplexe Themen verständlich und unterhaltsam aufzuarbeiten und vorzustellen.
„Digitalisierung hat das große Potenzial, die Wertschöpfungstiefe im Bezirk zu erhöhen. Unter welchen Bedingungen kann der Mensch das Denken einer Maschine überlassen? Ein interessantes Thema auch in Bezug auf den aktuellen Arbeitskräftemangel und die Veränderungen in der Bildungslandschaft”, so Gritzer. Die Arbeitsgruppe Arbeit und Wirtschaft der ARGE Vordenken ist sich sicher, dass der Vortrag für Jung und Alt gleichermaßen inspirierend und ein großer Gewinn sein wird.
Text: Redaktion, Fotos: AdobeStock/Miha Creative, Universitätsklinikum Ulm