Vordenken für Osttirol: Diskussion über „Zuzug – Chancen und Erfahrungen“

Eine Diskussion mit dem Migrationsexperten Univ.-Prof. Dr. Mathias Czaika von der Universität für Weiterbildung Krems findet am Donnerstag, 9. Oktober, in der Wirtschaftskammer in Lienz statt.

„Zuzug ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit“, betont Mathias Czaika. Doch wie gelingt es, Menschen nicht nur nach Osttirol zu holen, sondern sie auch langfristig in der Region zu halten? „Osttirol steht vor einer entscheidenden Zukunftsfrage: Wie kann die Region dem steigenden Arbeitskräftemangel begegnen? Schon heute fehlen vielen Betrieben Fach- und Arbeitskräfte. Bis 2030 könnten es rund 1.300 sein“, so der Migrationsexperte.

Antworten und Denkanstöße gibt eine Veranstaltung von Vordenken für Osttirol am Donnerstag, 9. Oktober, um 19.00 Uhr, in der Wirtschaftskammer in Lienz.

Univ.-Prof. Dr. Mathias Czaika, international anerkannter Migrationsforscher und Leiter des Departments für Migration und Globalisierung an der Universität für Weiterbildung Krems, beleuchtet in seinem Impulsreferat die wirtschaftliche Notwendigkeit von Zuzug.

Die anschließende Podiumsdiskussion widmet sich der Frage: Wie viel Zuzug braucht Osttirol, um zukunftsfähig zu bleiben?

Am Podium diskutieren neben Mathias Czaika auch Michaela Hysek-Unterweger, Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer Osttirol, Tinneke Gies, Geschäftsführerin der A. Loacker Konfekt GmbH in Heinfels, und Mohammad Wakilo, Schüler der HAK Lienz.

Im Anschluss bietet ein geselliges Netzwerken Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Ideen weiterzudenken.

Infos & Anmeldung: www.vordenken-osttirol.at

 

Text: Redaktion, Foto: Osttirol heute

07. Oktober 2025 um