Vielfalt im Garten: SchülerInnen aus St. Johann im Walde bepflanzten Beete
Die KEM Sonnenregion Hohe Tauern setzt mit der Aktion gemeinsam mit der Bevölkerung der vier beteiligten Gemeinden eine weitere Klimaschutzmaßnahme.
Die Maßnahme „Vielfalt im Garten“ legt den Fokus auf eine naturnahe öffentliche Naturraumgestaltung, wobei sich die Gemeinden Matrei i.O., Virgen, Prägraten a.G. und St. Johann i.W. für mehr Biodiversität an öffentlichen Plätzen einsetzen. Dabei werden ausgewählte gemeindeeigene, meist ungenutzte Brachflächen in St. Johann i. W. und Huben in artenreiche Blumenwiesen und bunte Säume verwandelt.
So sollen Lebensräume für Bienen-, Hummel- und Schmetterlingsarten geschaffen werden. Gleichzeitig entlasten naturnahe Grünflächen die GemeindemitarbeiterInnen, da hier nur ein bis zweimal im Jahr gemäht werden und nicht gegossen werden muss.
In der Gemeinde St. Johann erfolgte am Freitag, 16. Juni, die Initialbepflanzung dieser Biodiversitätsflächen. SchülerInnen der örtlichen Volksschule mit Direktor Martin Salcher halfen beim Bepflanzen fleißig mit. In die bereits vorbereiteten und mit Schotter befüllten Beete wurde nährstoffreicher Kompost eingebracht und im Anschluss Samen und Jungpflanzen ausgebracht.

Stefanie Pontasch von der Umweltanwaltschaft Tirol leitete in enger Abstimmung mit KEM-Manager Thomas Steiner die Bepflanzungsaktion und lieferte notwendige Hintergrundinformationen zur nun heranwachsenden artenreichen Blumenwiese.
Schon seit letztem Jahr ist die Volksschule St. Johann im Besitz einer Wurmkiste, die durch die KEM zur Verfügung gestellt wurde. Dort können die Kinder auf einfache Art und Weise das Kompostieren von Lebensmitteln erlernen. Das Endprodukt einer Wurmkiste ist der Wurmhumus, ein sehr nährstoffreiches Substrat, das verdünnt zum Düngen von Pflanzen verwendet wird.
Durch die Bepflanzungsaktion in Verbindung mit der Wurmkiste soll den SchülerInnen das Denken in Kreisläufen (Kreislaufwirtschaft), sowie der Zugang zur biologischen Lebensmittelerzeugung und Artenvielfalt näher gebracht werden.

Text: Redaktion, Fotos: Martin Salcher