Untermaierhof in Assling erhält Nachhaltigkeitspreis
Als Osttiroler Bezirkssieger zeichnete die Landwirtschaftskammer Tirol den Hof von Peter und Silvana Vergeiner mit dem Josef Willi-Nachhaltigkeitspreis aus.
Als Vorzeigebeispiel, wie man Kreislaufwirtschaft am Hof lebt, bezeichnet die Landwirtschaftskammer Tirol den Untermaierhof in Assling. Peter Vergeiner produziert als Direktvermarkter Speck und Wurst, Milch- und Kräuterprodukte, bekannt und beliebt ist vor allem auch sein Osttiroler Bauernbrot. Für seine Speck- und Rohpökelwaren sowie sein Brot wurde er bereits mit der Genusskrone Österreich ausgezeichnet. Bei Speck und Brot verwendet Peter Vergeiner weder Zusatzstoffe noch künstliche Haltbarmacher. Die Sonnenenergie nutzt er auf seinem Bauernhof unter anderem auch für die Stromerzeugung.
„Nachhaltige bzw. kreislauforientierte Landwirtschaft ist ein Balanceakt und eine verantwortungsvolle Aufgabe. Neben der Bewirtschaftung und dem Erhalt natürlicher Ressourcen zählen auch der Schutz der biologischen Vielfalt, der Tierschutz, die Lebensmittelsicherheit und die Landschaftspflege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft“, erklärte der Tiroler Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger bei der Prämierungsfeier in Thaur. Untergliedert in 44 Kriterien wurden die besonderen Leistungen der bäuerlichen Betriebe in den drei Hauptkategorien ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit bewertet. Nach den milchviehhaltenden Betrieben im Vorjahr wurde heuer der 2. Nachhaltigkeitspreis an viehhaltende Betriebe verliehen. Der Bio-Hof „Ried am Bichlbach“ von Werner und Elisabeth Hofer in Oberndorf (Bezirk Kitzbühel) hat sich als Landessieger an die Spitze gesetzt.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: LK Tirol/Schießling


