TVB Osttirol erhielt Preis für innovatives Loipen-Projekt
Für das Projekt „Trans Dolomiti – Loipen-Wandern ohne Gepäck“ erhielt der TVB Osttirol eine Finalistenurkunde des Tirol Touristica im Rahmen des Tourismusforums.
Entwickelt hat der Tourismusverband das neue Angebot gemeinsam mit Dolomiti Nordicski, dem mit 1.300 Loipen-Kilometern größten Langlaufkarussell Europas. Das neue Arrangement verbindet die Hotspots im Loipennetz zwischen Osttirol und den Dolomiten. Rund 200 Kilometer sind es vom Start bis ins Ziel. Am Ende der jeweiligen Tagesetappe wartet das Gepäck auf dem Hotelzimmer. Nur Langlaufen müssen die Gäste noch selber. Zwei verschiedene Touren stehen zur Auswahl – in vier bis sieben Tagen können die Strecken bewältigt werden.
Das Langlaufen durch die Dolomiten beginnt wahlweise in Obertilliach oder Kartitsch. Man läuft sich anschließend auf der legendären Grenzlandloipe im Lesachtal warm. Nach einem kurzen Transfer am nächsten Morgen geht es dann von Sillian über die Pustertaler Loipen bis nach Toblach und am folgenden Tag an den drei Zinnen vorbei bis Cortina. „Wer mag, kann sich danach ausruhen und wer noch Power hat, das Langlaufen auf den Olympialoipen genießen“, erklärt Otto Trauner, Leiter der Infrastrukturabteilung beim TVB Osttirol.
Ab dem kommenden Winter soll auch die Bezirkshauptstadt Lienz in „Trans Dolomiti“ einbezogen werden. Das Loipennetz entlang des Drauradweges soll entsprechend adaptiert und durch technische Beschneiung Schneesicherheit erreicht werden. Damit wären die Dolomitenstädte Lienz und Cortina d’Ampezzo durchgehend durch Loipen verbunden. Auch er Stundentakt der Pustertalbahn soll in dieses Projekt einfließen.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Die Fotografen
