Tourismus steuert auf Rekordsommer zu – 7,4% Steigerung allein im Juli

Der große Gewinner im Juli war die Nationalparkregion mit einem Plus von 10,7%. Aber auch die Lienzer Dolomiten, das Defereggental und das Hochpustertal legten kräftig zu.

Osttirols Touristiker jubeln – ein Plus von über 23.600 Nächtigungen oder 7,4% bedeuten den stärksten Juli seit 20 Jahren. Im gesamten bisherigen Sommer (Mai bis Juli) wurden gegenüber dem Vorjahr um 5,4% mehr Nächtigungen erzielt. Der Bergsommer 2018 ist also in Osttirol weiterhin auf Rekordkurs. Am stärksten zulegen konnte im Juli die Nationalparkregion mit 10,7%, gefolgt von den Lienzer Dolomiten mit 7,5%.

Bezogen auf die Herkunftsländer gab es bei den Gästen aus Deutschland von Mai bis Juli mit 9,4% den stärksten Zuwachs. Mit über 268.000 Nächtigungen ist Deutschland der wichtigste Quellmarkt, gefolgt vom Binnenmarkt Österreich (über 135.000 Nächtigungen). Ein Minus von 7,2% musste man in den Monaten Mai bis Juli bei den Gästen aus Italien hinnehmen. Die Verantwortlichen des Tourismusverbandes sehen Osttirol im vergangenen heißen Juli als „Rückzugsort für Hitzeflüchtlinge”. „In Osttirol kann auch bei Hitze bei angenehmen Nachttemperaturen geschlafen werden. Diese Regenerationsmöglichkeit in Verbindung mit dem umfangreichen Outdoor-Angebot macht unseren Bezirk als Sommerfrische-Destination immer beliebter”, ist Marketingleiter Bernhard Pichler überzeugt.

Statistik Juli und bisheriger Sommer zum Download

 

Text: Redaktion, Foto: Fabian Pimminger

20. August 2018 um