Tiroler Photovoltaik-Förderung ist ab sofort mit Bundesförderung kombinierbar
Durch die Kombination von Landes- und Bundesförderung kann bei Anlagen mit einer Leistung von mindestens 7 kWp ein Maximum an Förderung lukriert werden.
Tirol will bis zum Jahr 2050 energieautonom werden. In dieser Energiezukunft kommt der Nutzung von erneuerbarem Strom eine wesentliche Rolle zu. Deshalb setzt das Land Tirol auch auf die unbegrenzt vorhandene Ressource der Sonne und unterstützt den Ausbau von Photovoltaik mit konkreten Anreizen.
Seit 1. August 2021 ist es nun möglich, die Landesförderung für Photovoltaik mit der Förderung des Bundes und etwaigen Zuschüssen von Gemeinden zu kombinieren. Dadurch kann bei Anlagen mit einer Leistung von mindestens sieben Kilowatt-Peak ein Maximum an Förderungen lukriert werden.
Eine 7 kWp-Anlage in der Größe von etwa 42 m² hat sich bei Ein- und Zweifamilienhäusern in Kombination mit einem Elektroauto und einer Wärmepumpe auch als wirtschaftlich sinnvolle Anlagengröße herausgestellt.
„Die zusätzliche Förderung des Landes stellt sicher, dass man finanziell nichts falsch macht, auch wenn die Anschaffung des Elektroautos oder einer Wärmepumpe erst in nächster Zeit ansteht“, zeigt sich Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol, über die neue Kombinationsmöglichkeit erfreut.
Die Beratungsstelle von Energie Tirol steht für konkrete Anfragen jederzeit zur Verfügung: www.energie-tirol.at/beratung
Rechenbeispiel
Eine Photovoltaik-Anlage in der Größe von 7 kWp kostet ca. 14.000 Euro.
Durch die Förderung des Bundes „Photovoltaik 2020-2022“ werden alle kWp anteilsmäßig gefördert: 7 x 250 Euro = 1.750 Euro
Die Tiroler Wohnbauförderung/Wohnhaussanierung fördert das sechste und siebte kWp mit je maximal 1.000 Euro = 2.000 Euro
Die Gesamtkosten abzüglich der kombinierten Förderungen belaufen sich damit bei diesem Beispiel auf 10.250 Euro.
Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock/electriceye

