Tirol radelt 150 Mal um die Welt: Sillian und St. Jakob i.Def. holen Spitzenplätze

Mit fast 6 Millionen Radkilometern liegt Tirol auf Platz zwei im österreichischen Bundesländer-Vergleich. Kufstein, Kirchbichl, Sillian und St. Jakob i.D. haben die Nase vorn.

Rund 7.000 Tirolerinnen und Tiroler sind heuer für „Tirol radelt“ in die Pedale getreten. Von März bis Ende September konnten alle Radbegeisterten Kilometer für die Klimaschutzinitiative von Klimabündnis und Land Tirol sammeln und mittels Online-Profil eintragen. Die Tirolerinnen und Tiroler fühlen sich besonders wohl am Drahtesel: Gemeinsam haben sie fast 6 Millionen Radkilometer zurückgelegt und holen damit Silber bei der bundesweiten Aktion „Österreich radelt“. Nur in Vorarlberg wird noch mehr geradelt.

„Das ist ein toller Erfolg für das Radland Tirol. Mein Dank gilt allen voran den engagierten Veranstaltern in ganz Tirol, die diese Initiative mittragen“, sagt Andrä Stigger, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol. 132 Gemeinden, 142 Betriebe, 61 Vereine und 29 Bildungseinrichtungen in Tirol haben heuer zum Mitradeln aufgerufen und um jeden Radkilometer gekämpft.

In den vier Gemeindekategorien – von groß nach klein – holen Kufstein, Kirchbichl, Sillian und St. Jakob in Defereggen den Sieg. Die beiden Osttiroler Gemeinden landen auch in der österreichweiten Wertung auf Spitzenplätzen. Gewertet wird in den einzelnen Kategorien nach der prozentuellen Beteiligung in der Gemeinde. Auch bei den Schulen stand Sillian wieder am Stockerl: Die jungen BikerInnen der MS Sillian freuten sich über eine Auszeichnung.

Zahl der TeilnehmerInnen verdoppelt

Unter dem Motto „Radeln für den Klimaschutz“ organisierte das Klimabündnis Tirol gemeinsam mit dem Land Tirol die Initiative heuer bereits zum 12. Mal. Die Zahl der Teilnehmenden konnte im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesteigert werden.

„Wir alle merken, ob auf Mountainbike-Strecken, auf den Radwegen oder im hauseigenen Radkeller: Das Rad liegt aktuell voll im Trend. Immer mehr Menschen, vor allem in Ballungsräumen, entdecken es als praktisches Fortbewegungsmittel für ihre Alltagswege“, freut sich Andrä Stigger und weist auf die vielen Vorteile des Radfahrens hin: „Mit dem Radl sind wir nicht nur günstig und umweltfreundlich unterwegs. Es ist gerade jetzt das ideale Fortbewegungsmittel, weil es unser Immunsystem stärkt und wir einen Beitrag zur Mobilitätswende und damit zum Klimaschutz leisten.”

 

Text: Redaktion, Foto: Florian Lechner

27. Oktober 2022 um