Steixner machte sich Bild von Murenschäden in Virgen

Tirols Agrarreferent LH-Stv. ÖR Anton Steixner bot bei einem Lokalaugenschein in Virgen den von der Mure betroffenen Bauern Hilfe und Unterstützung durch das Land an.

Die von der Firschnitzbach-Mure verursachten landwirtschaftlichen Schäden sind enorm und reichen von kaputten Gebäuden, Schupfen und Geräten bis hin zu Flurschäden und entsprechenden Ernteausfällen. Die meterhohen Schlammwalzen vergruben nicht nur Straßen und Häuser, sondern auch beträchtliche Teile der Virger Feldfluren unter sich. Am Donnerstag, 16. August, machte sich
LH-Stv. Anton Steixner gemeinsam mit dem Virger Bürgermeister Ing. Dietmar Ruggenthaler, dem Leiter der Agrar Lienz, DI Hubert Mühlmann sowie den rund 20 betroffenen Bauern bei einem Lokalaugenschein vor Ort ein Bild von den Schäden.

„Mir ist es ein Anliegen, den betroffenen Bauern Mut zuzusprechen. Ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, dass das Land Tirol für durch die Murenkatastrophe entstandene Schäden aufkommt“, versprach Steixner den Bauern in Virgen. Um zu einer Entschädigung zu kommen, müssen die Bauern einen entsprechenden Antrag ausfüllen und diesen bei der Gemeinde Virgen abgeben. Diese leitet die Ansuchen gesammelt an die zuständige Behörde, die Agrar Lienz, weiter. In der Folge schätzt die Behörde den Schaden, ehe eine so genannte Elementarschadenskommission die Höhe einer etwaigen Entschädigungszahlung bestimmt. „Die Bauern sind aufgefordert, entsprechende Entschädigungsanträge zu stellen. Wir unterstützen, wo wir nur können“, bekräftigte der Agrarlandesrat die Bereitschaft des Landes, den geschädigten Landwirten in Virgen unter die Arme zu greifen.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Land Tirol

17. August 2012 um