Hopfgarten: Mur- und Lawinenbrecher mit Geschiebedosiersperre wird umgesetzt

In den Schutz des Hopfgartnergrabens bzw. vor der Lawine in diesem Bereich werden in den nächsten Jahren rund 6,6 Mio. Euro investiert. Spatenstich am 6. September 2018.

Bereits vor knapp 90 Jahren wurden erste Schutzmaßnahmen am Hopfgartnergraben und an der Hopfgartnergrabenlawine gesetzt. Nun werden weitere Schutzbauten errichtet, nämlich ein Mur- und Lawinenbrecher sowie eine Geschiebedosiersperre. Anlass für die Ausarbeitung des Wildbachverbauungsprojektes in der Gemeinde Hopfgarten im Defereggental gab das Gefährdungspotenzial des Wildbaches und der Lawine.

Ziel des Projektes ist die langfristige Sicherung von Hopfgarten-Dorf und der Landesstraße vor Vermurungen und Lawinen. Im gefährdeten Bereich befinden sich 20 Wohnhäuser, die Kirche sowie das Feuerwehr- und Veranstaltungszentrum samt zahlreichen Nebengebäuden. In den Lawinenbrecher, die Geschiebedosieranlage und umfangreiche weitere Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen werden insgesamt rund 6,6 Mio. Euro investiert (60% Bund, 22% Land Tirol, 10,4% Gemeinde Hopfgarten, 4% Landesstraßen Tirol, 3,6% TIWAG). Die Arbeiten an den Schutzbauten sollen 2025 abgeschlossen werden. Danach wird eine Zonierung für den bearbeiteten Bereich mit Darstellung der geänderten Gefährdungssituation vorgenommen.

Die Spatenstichfeier erfolgt am Donnerstag, 6. September, um 13.00 Uhr, im Beisein von LH-Stv. Josef Geisler.

 

Text: Redaktion, Foto: Wildbach- und Lawinenverbauung

31. August 2018 um