Matrei i.O.: Sanierung in Huben ist größtes Brückensanierungsprojekt im Bezirk

In die Brückensanierung an der Felbertauernstraße B 108 werden rund 400.000 Euro investiert. Etwa Mitte November soll das Sanierungsprojekt abgeschlossen sein.

Seit Mitte August wird an der Felbertauernstraße B 108 im Matreier Ortsteil Huben die Brücke saniert. Die Straße ist in diesem Bereich nur einspurig befahrbar, und es besteht eine Ampelregelung. „Zunächst wurde der Randbalken inklusive Absturzsicherung auf einer Seite abgetragen. Danach wird die Feuchtigkeitsisolierung entlang der Fahrbahn vollständig entfernt und das Tragwerk auf Schäden überprüft“, berichtet Dr. Johannes Nemmert, Fachbereichsleiter Straßenbau beim Baubezirksamt Lienz. Anschließend werden Haftgrund und Isolierung aufgebracht und der Randbalken neu aufgesetzt. „Dann wird asphaltiert, und anschließend werden die Leitschiene und das Geländer wieder montiert. In der nächsten Woche beginnen wir dann mit den Arbeiten auf der anderen Fahrspur“, so Nemmert.

 

 

Wie alle Sanierungsprojekte soll auch die Brückensanierung in Huben bis vor Einbruch des Winters abgeschlossen sein. Derzeit laufen noch zahlreiche Straßensanierungsprojekte in Osttirol – die größten in Prägraten/Bobojach, in Kartitsch/Sulzenbach und an der Pustertaler Höhenstraße. Grundsätzlich stehe beim Baubezirksamt Lienz laut Johannes Nemmert schon alles für den Winterdienst bereit: „Ende des Sommers werden die Aufbauten für den Winterdienst – also etwa Salzstreuer, Schneepflüge und Schneefräsen – auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft, damit sie bei winterlichen Verhältnissen sofort verwendet werden können. Am Staller Sattel und am Kartitscher Sattel waren diese Geräte letzte Woche beim ersten Wintereinbruch bereits im Einsatz.“

 

 

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute

02. Oktober 2020 um