Neues Unternehmen PRIOTY: Maschinenüberwachung, neu gedacht
MICADO und EBS haben gemeinsam mit „prioty“ eine neue Firma gegründet, die individuelle IoT-Lösungen im Speziellen für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) zur Verfügung stellen will.
Die Produktidee zu QState geht auf Andreas Dorer, den technischen Geschäftsführer der MICADO Automation GmbH mit Sitz in Oberlienz zurück. In der Zusammenarbeit mit MICADO-CEO Edwin Meindl und Michael Schneeberger, Geschäftsführer der EBS Smart Solution Software GmbH aus Lienz, wurde aus der Idee ein ausgereiftes Produkt, welches bereits bei zahlreichen Unternehmen im Einsatz ist. Für die Entwicklung des Produktdesigns sowie die Hardwarekomponenten zeigt sich das Unternehmen MICADO und für die Software sowie die App die Firma EBS verantwortlich. „Die Bündelung unseres Know-hows, sozusagen in Form einer `Synergie durch Allianz`, war die Grundlage für QState“, betont Edwin Meindl, der ebenso wie Andreas Dorer und Michael Schneeberger Gesellschafter von prioty ist. Gemeinsam will man als starkes Team in Zukunft noch viele weitere IoT-Lösungen entwickeln.

Den Hintergrund von QState erklärt Andreas Dorer. „Ausgangspunkt war die Überlegung, dass viele KMUs im Kontext der Digitalisierung nicht immer in der ersten Reihe stehen. Eine gewisse Skepsis und nicht selten auch die Kosten neuer Technologien lassen so manchen zurückschrecken. Große Konzerne und Industriebetriebe sind hier meist sehr viel weiter“, betont er und spricht als konkretes Problem den Ausfall von Maschinen außerhalb von normalen Betriebszeiten an. „Denken wir z.B. an einen Produktionsbetrieb, dessen Maschinen über Nacht oder übers Wochenende arbeiten. Kontrolle und Überwachung konnten bisher nur über einen zusätzlichen Personalaufwand gewährleistet werden. War dies nicht der Fall, blieben rot blinkende Signallampen als Warnsignal für einen potentiell auftretenden Maschinenstillstand zunächst unbemerkt. Im schlechtesten Fall wackelten in der Folge Liefertermine, drohten unzufriedene Kunden und Gewinneinbußen.“


Mit QState soll, so Andreas Dorer, dieses Problem nun aber der Vergangenheit angehören. „QState ist nichts anderes als eine IoT-Lösung für eine simple und effiziente Maschinenüberwachung, speziell für KMUs. Man benötigt dafür keine zusätzliche IT-Infrastruktur. Die notwendigen Komponenten sind einzig der QHub, das QState-Herzstück im Schaltschrank, sowie die QState-App. Die Installation ist denkbar einfach und rasch zu erledigen. Innerhalb von 30 Minuten ist das System fertig montiert“, klärt er auf und erläutert die einzelnen Arbeitsschritte: „Zunächst wird der QHub im Schaltschrank der Maschine eingebaut. Anschließend greift der QHub die Betriebszustände der Maschine über digitale Signale ab und überträgt die Signale über die integrierte Kommunikationseinheit in Echtzeit an die QState-App. Über diese kann man sich jederzeit am Handy über den aktuellen Status der Maschine informieren. Außerdem wird man, nach Wunsch, per Push-Notification bzw. SMS auf Stillstände aufmerksam gemacht.“ Beliebig viele User können die Anlagen und Maschinen im Betrieb überwachen. „Dies bietet den Firmenverantwortlichen und/oder ausgewählten Mitarbeitern die Chance einer entspannten und effizienten Echtzeitüberwachung.“
Einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorzug von QState will Michael Schneeberger nicht unerwähnt lassen. „Speziell für Klein- und mittelständische Unternehmen entwickelt, liegen die Kosten für den QHub bei überschaubaren 449.- Euro. Die App kann über den App Store bzw. über Google Play auf das Handy geladen werden und wer will, kann das QState-Paket mit der QLight abrunden. Die QLight ist eine moderne Alternative zu bestehenden Signallampen. Sie wird direkt an den QHub per Steckverbindung angeschlossen und bietet viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Signalsäule.“
Geräte, die kommunizieren und rechtzeitig Bescheid geben, bevor sie ausfallen; das ist nur eines der Anwendungsbeispiele für das „Internet der Dinge“ (IoT). Die Experten der Osttiroler Firma prioty beraten Sie dazu und zu vielen anderen Anwendungsgebieten gerne. Im Bild das prioty-Kernteam: Andreas Dorer, Michael Schneeberger, Armin Hofmann und Kevin Liebhart
Anfragen zu QState werden vom prioty-Team gerne beantwortet. „Wir liefern alles aus einer Hand“, so Michael Schneeberger abschließend. „Aufgrund der Zusammensetzung der an prioty beteiligten Unternehmen sind wir Ansprechpartner auch für viele andere IoT-Lösungen – und dies nicht nur für KMUs, sondern auch für Industrie und Großkonzerne. Das Beispiel von QState zeigt, dass geballtes Know-how die beste Grundlage für Premium-Qualität und Kundenservice ist. Kooperation und Vernetzung sind gerade in einer Region wie Osttirol enorm wichtig und für die Zukunft ein entscheidender Faktor!“
Der direkte Kontakt zu den Experten:
per Telefon unter +43 (0)4852/22214 oder
per Mail unter info@prioty.com
Alle weiteren Informationen finden Interessierte unter
www.qstate.io
Text: Elisabeth Hilgartner, Fotos: © Micado/Peter Märkl