Osttirol Innovation Award 2021: „#workation am Iselhof“ von Angela Frey
Seit Anfang des Jahres läuft der „Wettbewerb für MacherInnen“. Die bei der ARGE „Vordenken für Osttirol“ eingelangten Projekte stellen wir hier schrittweise vor.
Menschen, die Arbeit und Urlaub verbinden möchten; die ein angenehmes Arbeitsumfeld suchen, um ihrer Arbeit nachzugehen; die durch außergewöhnliche Architektur inspiriert werden wollen; die die Natur schätzen und sich gerne in der Natur aufhalten – all diesen Menschen bietet Angela Frey mit ihrem Projekt „#workation am Iselhof“ die Möglichkeit, an einem inspirierenden Ort zu arbeiten und Ferien zu machen.
Der Iselhof ist ein altes Gehöft im Zentrum von Lienz. Wiesen, Felder und eine alte Streuobstwiese gehören zum Kulturgut der Stadt und sind in ihrer Gesamtheit als Bundesdenkmal geschützt. Eines der drei Gebäude, die Villa Notsch, bietet zwei Wohnungen, die unter „#workation am Iselhof“ vermietet werden. Die Villa Notsch ist ein zeitloser Bau, der durch seine Einfachheit besticht. Wie ein großes Möbel fügt sie sich inmitten des alten Baumbestands ein. Im Inneren bestechen die aufwendigen baulichen Details, die einheitlich gestaltet sind. Große Fensterflächen machen es möglich, in den scheinbar endlosen Garten zu blicken. Die Villa ist ein außergewöhnlicher Wohnbau an einem ruhigen Ort mitten in der Stadt. Die Wohnungen werden ganzjährig an Menschen vermietet, die am Iselhof arbeiten und gleichzeitig ihre Ferien verbringen wollen – sie bleiben länger am Iselhof als im herkömmlichen Urlaub und kürzer als es bei einem festen Wohnsitz üblich ist.
„#workation am Iselhof“ deckt Bedürfnisse ab, die viele Menschen derzeit haben. Es bietet die Möglichkeit, Stadt, Land, Arbeit, Urlaub und Natur miteinander zu verbinden. Mit ihrem Projekt trägt Angela Frey dazu bei, Osttirol für diese Zielgruppe attraktiv zu machen. Die Villa Notsch ist bezüglich moderner Architektur am Puls der Zeit. Sie ist Teil des angeschlossenen Vermietungsbetriebs Iselhof, wodurch alle Gäste das Service vor Ort genießen.
Der Osttirol Innovation Award 2021 wird zum ersten Mal von der Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“ ins Leben gerufen. Der Ideenwettbewerb „Leben und Wirtschaften in Osttirol“ sucht soziale und wirtschaftliche Projektideen zur Belebung der Region.
VORAUSSETZUNGEN
Die Wirkung des Projekts muss in Osttirol sein und die Idee vom Einreicher selbst umgesetzt werden. Das Projekt kann sich auch schon in Bearbeitung befinden (Projektstart muss nach dem 16. März 2020 sein), sollte aber noch nicht fertiggestellt sein.
WER KANN MITMACHEN
Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Organisationen und dergleichen, inner- und außerhalb Osttirols
EINREICHUNGEN
Die Ideen konnten bis 16. April 2021 eingereicht werden. Alle eingereichten Projekte werden während und nach Abschluss des Wettbewerbs der Öffentlichkeit präsentiert.
DIE PREISVERLEIHUNG
findet im Rahmen einer Abschlussveranstaltung statt.
Text: Redaktion, Foto: privat