Schlüsselübergabe bei zwei neuen OSG-Wohnanlagen erfolgt
In den Gemeinden Assling und Innervillgraten konnten zwei Wohnanlagen der Osttiroler gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft (OSG) fertiggestellt werden.
„Der Spatenstich für das Projekt OSG-Wohnanlage Zollgrund in Innervillgraten, das sich durch seine absolute Zentrumslage, direkt angeschlossen an den neuen Gemeindepavillon, auszeichnet, fand im Juni 2017 statt“, informiert Ing. Josef Hotschnig, zuständiger Bauleiter von Seiten der Osttiroler gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft (OSG). „In Zusammenarbeit mit der Gemeinde war es von Beginn an unsere Intention, die Bauweise an die hier im Tal seit Jahrhunderten bestehende Tradition anzupassen. Basierend auf dem Wissen und den Techniken modernen Bauens wurde bewusst auf Materialien, wie z.B. gebrannte Ziegel, innen mit Mineralwolle gedämmt, oder Lärchenholz (für Fassade und Balkone) gesetzt. So konnten wir – wie man heute sieht – eine harmonische Einbindung des neuen Baukomplexes in das Dorfgefüge erzielen.“
Bei der Umsetzung des Bauprojektes in Innervillgraten wurde bewusst auch auf traditionelle Baumaterialien, wie z.B. Lärchenholz, gesetzt.
Die neue OSG-Wohnanlage „Zollgrund“ schließt 11 Wohnungen in der Größe zwischen rund 47 und rund 85 Quadratmetern ein. Alle Einheiten wurden als Mietwohnungen mit Kaufoption errichtet, wobei zwei als „betreubare“ Mietwohnungen umgesetzt wurden. Ing. Hotschnig dazu: „In der gesamten Anlage ist Barrierefreiheit, inklusive Erschließung des Gebäudes durch einen Lift, gewährleistet.“ Die hochwertige Ausstattung inkludiert u.a. eine Komfort-Lüftungsanlage sowie die komfortable Beheizung über den Fernwärmeanschluss an die Regionalenergie. Alle Einheiten verfügen über einen Balkon, zwei auch über einen kleinen Garten. Neben einem Kellerabteil ist jeder Wohnung auch ein fixer, überdachter Autoabstellplatz zugewiesen. Als „eine schöne Besonderheit“ bezeichnet Josef Hotschnig den neuen Spielplatz, der in Kooperation mit der Gemeinde realisiert wurde. „Das Areal kann zukünftig von den Bewohnern der OSG-Wohnanlagen sowie von den Mädchen und Buben des örtlichen Kindergartens und der Volksschule genutzt werden.“
In der Gemeinde Assling liegt zwischen Vitalpinum und Kronenbachl ein rund 3.560 m² großes Grundstück, das von der Osttiroler gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft (OSG) mit dem Ziel, hier drei Baukörper mit je neun Wohneinheiten umzusetzen, erworben wurde. Bauabschnitt I konnte im Dezember 2015 erfolgreich abgeschlossen werden, die Schlüssel für die Wohnungen der Baustufe II wurden am 19. Oktober 2018 übergeben. Der Baustart für den dritten Teil der Anlage ist am 22. Oktober erfolgt.
An der Schlüsselübergabe an die künftigen Nutzer nahmen am 19.10.2018 Margareth Feichter (OSG-Hausverwaltung), OSG-Vorstand Wolfgang Wilhelmer und Projektleiterin BSc. Verena Moser teil.
Für die Planung der Anlage zeichnen die aus Lienz und Assling stammenden Innsbrucker Architekten DI Wolfgang Oberstaller und DI Stephan Lanzinger verantwortlich. Wie schon bei Haus A wurde, basierend auf ihren Planvorgaben, auch bei Baustufe II ein moderner, geradlinig gestalteter Baukörper errichtet. Ausgeführt in Massiv-Bauweise, besticht das Gebäude durch eine elegante Eternit-Schindel-Fassade und durch großzügige Fensterflächen. Diese gewährleisten in den insgesamt neun, nach Süden ausgerichteten Einheiten ein angenehm-helles und komfortables Wohnen. „Die Nutzflächen liegen“, wie BSc. Verena Moser von der OSG berichtet, „zwischen 54 und 95 Quadratmeter. Alle Wohnungen, die durchwegs barrierefrei gestaltet und mit einem zentralen Lift erschlossen sind, wurden bereits vergeben.“ Sowohl die einzelnen Miet-Kauf-Einheiten, als auch die gesamte Anlage weisen einen sehr hohen Standard auf: Fußbodenheizung, Fernwärmeanschluss, kontrollierte Wohnraumlüftung, Fenster mit Dreifachverglasung sowie hochwertige Fliesen und Böden. Jeder Wohnung sind ein überdachter Autoabstellplatz und ein Kellerabteil zugewiesen. Schöne, großzügige Balkone bzw. Loggias erhöhen den Wohnkomfort, zwei Wohneinheiten haben auch einen direkten Zugang zu Gartenflächen. Der unmittelbar vor Haus A realisierte, kindgerecht gestaltete Spielplatz steht auch den Bewohnern von Haus B zur Verfügung.
Text: Elisabeth Hilgartner, Fotos: Brunner Images, Osttirol Journal


