Virgen: erstes Wohnbauprojekt der Neuen Heimat Tirol (NHT) in Osttirol
Die Südtiroler Siedlung in Lienz, 1941 fertiggestellt und 1975 von der (NHT) übernommen, markierte einst den Startschuss für das Engagement des Bauträgers im Bezirk. Nun setzt die NHT mit einem Wohnprojekt in der Gemeinde Virgen ein neues Zeichen.
„Die nachhaltige Bebauung und Nutzung des sogenannten Klostergartens in attraktiver Lage ist schon lange eine Vision. Mit der NHT haben wir nun einen kompetenten Partner für die Umsetzung dieses Projekts gewinnen können. Sehr wichtig war uns eine professionelle, städtebauliche Begleitung und vor allem auch die Leistbarkeit des Wohnens für die Mieterinnen und Mieter“, betonte Bürgermeister Dietmar Ruggenthaler bei der Projektvorstellung und Präsentation des Siegerprojektes, das aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen war.
Insgesamt sieben Architekturbüros aus Nord- und Osttirol hatten im Zuge des anonym gehaltenen Wettbewerbs ihre Ideen eingereicht. Vor Kurzem wurde nun der Sieger gekürt. „Die Qualität der eingereichten Projekte war insgesamt sehr hoch und die Entscheidungsfindung nicht leicht“, berichtete NHT-Geschäftsführer Johannes Tratter. Letztendlich fiel die Wahl auf den Oberländer Architekten Harald Kröpfl, mit dem die NHT bereits mehrere Bauvorhaben umgesetzt hat.
Das Siegerprojekt sieht eine lockere Bebauung mit vier Einzelbaukörpern vor, die von einer verkehrsberuhigten Wohn- und Spielstraße durchquert werden. Die Autos werden am südwestlichen Eingang des Grundstücks in die Tiefgarage umgeleitet. Die großzügigen Grünflächen bieten vielfältige Bepflanzungsmöglichkeiten und tragen zu einer hohen Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner bei. Zudem orientiert sich die Positionierung der Baukörper am bestehenden Umfeld: Die harmonische Einbindung in das dörfliche Gesamtbild wurde von der Jury besonders gelobt. In einem nächsten Schritt werden die Pläne nun weiter konkretisiert.
Mit einem Baustart ist frühestens im Herbst 2025 zu rechnen. Bis zu 63 Wohnungen sollen im Rahmen des Projekts errichtet werden, darunter auch einige Einheiten für betreubares Wohnen. Die NHT rechnet mit Baukosten von rund 14,5 Mio. Euro.
Text: Redaktion, Foto: NHT