Neue Geschäftsführerin im Sozialladen Lienz

Sandra Holzer leitet seit 1. Jänner 2017 den Sozialladen Lienz. Da keine weiteren bezahlten Mitarbeiter angestellt werden können, sucht man freiwillige Helfer.

„Unserer langjährigen Geschäftsführerin Silvia Lorenzoni, bei der wir uns herzlich für die Arbeit in den letzten Jahren bedanken möchten, folgte zu Beginn des neuen Jahres Sandra Holzer nach. Sie leitet nun das Solali-Team, das derzeit aus einer Teilzeitkraft und fünf freiwilligen Helfern besteht“, berichtet Solali-Obmann GR Karl Zabernig.

Im Sozialladen Lienz werden von heimischen Supermärkten zur Verfügung gestellte Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs um die Hälfte des ursprünglichen Ladenpreises verkauft. Bei den Lebensmitteln handelt es sich um Produkte, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Sie werden im Sozialladen bei voller Genießbarkeit einer sinnvollen Verwendung zugeführt und würden sonst im Mülleimer landen. „In der Vergangenheit wurden einige Produkte zugekauft, was es in Zukunft nicht mehr geben soll. Deswegen wollen wir noch mehr Kooperationen mit heimischen Supermärkten abschließen“, so die neue Geschäftsführerin. Sie weist auch darauf hin, dass aus Budgetgründen keine weiteren bezahlten Mitarbeiter mehr angestellt werden können. „Wir freuen uns über jeden zusätzlichen freiwilligen Helfer für die Bereiche Verkauf und Fahrdienst“, so Holzer.

Die Auswahl der Kunden, an die im Sozialladen Produkte abgegeben werden, läuft nach wie vor über die Einkommensgrenze. Im Bürgerservice in der Liebburg in Lienz oder im jeweiligen Gemeindeamt wird berechnet, ob jemand als Kunde in Frage kommt. „Die Diskretion ist mir persönlich besonders wichtig. Wir wollen, dass sich die Kunden bei uns wohl fühlen. Das Zwischenmenschliche liegt mir sehr am Herzen, und ich möchte mir auch für jeden Kunden Zeit nehmen, der ein Gespräch sucht“, betont die neue Geschäftsführerin.

Immer wieder unterstützen den Sozialladen auch Landwirte, Wirtschaftstreibende und Privatpersonen mit Geld- und Sachspenden. „Bei den Sachspenden freuen wir uns am meisten über Grundnahrungsmittel, da diese schlichtweg am häufigsten gebraucht werden“, so Sandra Holzer abschließend.

Text: Redaktion, Foto: Solali

 

24. Januar 2017 um