Matreier Firma iDM schafft in Spittal a.Dr. Kompetenzzentrum für Großwärmepumpen

2025 sollen am neuen Standort in Oberkärnten 200 Fachkräfte beschäftigt sein. Investiert werden in Spittal an der Drau rund 16 Millionen Euro.

Der Osttiroler Wärmepumpen-Hersteller iDM baut den Standort Spittal kräftig aus. Die geographische Nähe zum Hauptsitz in Matrei in Osttirol und die damit verbundenen Synergien sowie das gute Einvernehmen mit der lokalen Politik waren dafür ausschlaggebend, hieß es bei einem Medientermin in der Oberkärntner Bezirksstadt.

„Neben unserem Stammsitz in Matrei, wo derzeit rund 35 Mio. Euro in eine zusätzliche Produktionshalle und -linie gesteckt werden, wollen wir Spittal als zweites Standbein und künftiges Kompetenzzentrum für Großwärmepumpen etablieren und setzen damit auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich“, betonte iDM-Eigentümer Manfred Pletzer. In einer Bestandshalle wurde bereits mit der Produktion gestartet. 2023 soll der Beschäftigtenstand auf 70 MitarbeiterInnen anwachsen.

 

 

Österreichs führender Wärmepumpenhersteller verzeichnet im Zuge der Energie- und Klimawende einen wahren Nachfrageboom. Der Absatz stieg auch in diesem Jahr wieder kräftig. „Entsprechend investieren wir derzeit massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten, um die große Nachfrage nach alternativen Heizsystemen zu bedienen“, erklärt iDM-Geschäftsführer Hans-Jörg Hoheisel.

In einer Bestandshalle der Pletzer Gruppe in Spittal wurden zuletzt Teile der Logistik für den Hauptsitz in Matrei abgewickelt. Jetzt soll der Standort weiter aufgewertet und um eine moderne Produktionshalle erweitert werden. Investiert werden in das neue Kompetenzzentrum für Großwärmepumpen rund 16 Mio. Euro.

 

Die ersten Produktionslinien werden bereits installiert.

 

„Wir freuen uns über diesen kräftigen, wirtschaftlichen Impuls, der auch hochqualifizierte Arbeitsplätze für die Region bringt“, betonte Bürgermeister Gerhard Köfer. Und weiter: „Als Stadtgemeinde werden wir uns partnerschaftlich und auf Augenhöhe dafür einsetzen, dass dieses Projekt von entsprechendem Erfolg gekrönt ist. iDM sorgt für eine absolute Aufwertung von Spittal als Wirtschaftsstandort.”

2025 sollen im iDM-Werk in Spittal insgesamt 200 Fachkräfte beschäftigt sein. „Bereits jetzt werden die personellen Kapazitäten dafür aufgebaut. Mit der Produktion von Großwärmepumpen in Spittal schlägt iDM ein neues Kapitel auf. Dafür brauchen wir die besten Köpfe aus den Bereichen Installation, Kältetechnik und Elektrotechnik sowie Anlernkräfte für Montagetätigkeiten und das Lager. Wir werden dafür auch unser umfangreiches Schulungs- und Fortbildungskonzept von Matrei auf den Standort Spittal übertragen”, so Christoph Bacher, technischer Geschäftsführer bei iDM.

Spätestens im Herbst 2023 soll mit dem Bau der neuen, 5.000 m² großen, Produktionshalle begonnen werden. „Als Wärmepumpenhersteller passen wir sehr gut in das Portfolio des neuen Industrie- und Umweltclusters am ehemaligen ADEG-Areal und wollen dazu beitragen, mit innovativen Energie- und Logistiklösungen auch einen nachhaltigen Mehrwert für die Stadt und die Region zu leisten“, erklärte Manfred Pletzer.

 

Text: Redaktion, Fotos: iDM

27. Dezember 2022 um