Matrei i.O.: Erste Wohnungen im „Wohnpark Felbertauern” übergeben
In der ersten Baustufe sind im Norden der Tauerngemeinde 20 Wohneinheiten entstanden. Die Schlüssel an die ersten Mieter wurden am Donnerstag, 25. Juli, übergeben.
Die Gemeinnützige Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes (GHS) errichtet im Bereich „Marstall” nahe der Felbertauernstraße die größte in sich geschlossene Wohnlage von Matrei in Osttirol. Im ersten Bauabschnitt entstanden ein Haus mit 14 Wohnungen und eine Reihenhausanlage mit sechs Wohneinheiten. Baubeginn war am 17. Juli 2017. Die Schlüsselübergabe an die ersten Mieter erfolgte am Donnerstagvormittag, 25. Juli 2019, also nach zwei Jahren Bauzeit. Von einem „Freudentag” sprach GHS-Obmann Josef Altenweisl. „Hier im Norden von Matrei sind in der ersten Baustufe 20 Mietwohnungen mit Kaufoption entstanden. Der Wohnpark Felbertauern befindet sich in ruhiger, windgeschützter Lage und nicht weit vom Naherholungsgebiet mit Sportstätten”, so Altenweisl.
GHS-Obmann Josef Altenweisl: „Im Endausbau werden hier fünf Häuser mit 54 Wohneinheiten stehen. Mit den 31 Tiefgaragenplätzen für die ersten beiden Häuser wurden auch 18 Carports und neun Besucherparkplätze errichtet. 41 Parkplätze hat die Marktgemeinde Matrei übernommen.”
Josef Altenweisl hob insbesondere auch die hohen Normen betreffend die Energieversorgung hervor. Die Energie kommt von der Fernwärme, und die Wärmeverteilung erfolgt über eine Fußbodenheizung. Insgesamt wurden in die ersten beiden Häuser 4,05 Mio. Euro investiert, rund 1,5 Mio. Euro durch Mittel der Wohnbauförderung aufgebracht. „Die großzügigen Grünraumanlagen werden in den nächsten Wochen noch gestaltet. Damit entstehen hier Wohnungen mit einer sehr hohen Lebensqualität”, so Altenweisl.

„Ich freue mich sehr, dass der 1. Bauabschnitt dieser größten in sich geschlossenen Wohnanlage in unserer Gemeinde nun seiner Bestimmung übergeben werden kann. Der Wohnbedarf in Matrei steigt durch die positive Wanderungsbilanz stetig”, erklärte der Matreier Bgm. Andreas Köll. Er berichtete auch, dass bei den von der GHS im Bereich des Wohnparks Felbertauern übernommenen Parkplätzen erstmals in Matrei die Parkraumbewirtschaftung mit Gebühren und Automaten getestet werde.
Der Matreier Diakon und Pastoralassistent Guillermo Vargas Diaz segnete die neue Wohnanlage.
Für die Planung zeichnen die „Steiner de Beer Architekten” (der Matreier Architekt Arthur Steiner mit seiner Partnerin Vanessa de Beer) verantwortlich. Die Bauleitung und -koordination hat die Firma „Bau Projekt Management Greiderer” inne, die Bauarbeiten realisiert die Strabag AG.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger