Lienzer Sparkasse setzt wichtigen Schritt zur finanziellen Unabhängigkeit von Frauen

Mit „she invests“ lud die Lienzer Sparkasse am Mittwoch, 29. November, in Kooperation mit dem Frauennetzwerk vi[sie]on zum Info-Abend in Sachen finanzielle Gesundheit von Frauen.

Die traurige Realität der Finanzsituation von Frauen wurde bei dieser Veranstaltung deutlich aufgezeigt – von 20 Prozent weniger Taschengeld für Mädchen über einen Lohnunterschied von knapp 19 Prozent bis hin zu einer um 42 Pension niedrigeren Pension im Vergleich zu Männern. Bernhard Gugganig, MBA, Vorstand der Lienzer Sparkasse: „Ziel der Lienzer Sparkasse ist, die finanzielle Gesundheit der KundInnen und Unternehmen in der Region zu stärken. Finanzbildung ist ein wesentlicher Grundstein dafür – vor allem für Frauen, die die Care Arbeit übernehmen und in der Folge weniger Versicherungsjahre haben. Dadurch tragen sie noch immer das volle Risiko einer niedrigeren Pension und schlittern somit eher in die Armutsfalle.“

Ein weiteres Problem: Frauen sorgen weniger für sich selbst vor und sind häufiger auf eine finanzielle Unterstützung durch ihre Familie angewiesen. „Gerade vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Lebensläufe mit langen Karenzzeiten und Teilzeitarbeit müssen sich Frauen finanziell besser aufstellen, um für die Zukunft vorzusorgen. Wichtig ist, dass sie sich selbst um ihre finanzielle Gesundheit kümmern und ihr eigenes finanzielles Leben selbstbestimmt gestalten“, machte Nina Forcher, Leiterin der Abteilung Organisation/IT/Zahlungsverkehr, den Frauen Mut.

Sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen, Einnahmen und Ausgaben zu analysieren und ein Budget zu erstellen ist für Gisela Schönegger, Kundenbetreuerin in der Geschäftsstelle Zentrale, einer der ersten Schritte zur Verbesserung der eigenen finanziellen Gesundheit. „Auch mit kleinen regelmäßigen Beträgen können Frauen für sich vorsorgen. Das Entscheidende hier ist: Fangen Sie heute damit an – denn mit nichts tun verändert sich auch nichts“, ist sie überzeugt.

Geringeres Selbstbewusstsein in Sachen Finanzen ist für Marlen Dietrich ein Hauptgrund dafür, dass Frauen seltener investieren. Dabei haben rund 50 Prozent der Frauen Interesse daran, zu veranlagen, und wenn sie es tun, ist dieses Investment nachhaltiger als bei Männern. Die Leiterin der Abteilung Beraterteam Unternehmen, Freie Berufe und Veranlagungen betont: „Unser Geld hat die Kraft, Gutes zu tun. Machen Sie sich Gedanken über Ihre eigenen Ziele und holen Sie sich Unterstützung durch ExpertInnen. Die Lienzer Sparkasse begleitet Sie gerne auf Ihrem individuellen Weg.“

 

Text: Redaktion, Foto: Lienzer Sparkasse

04. Dezember 2023 um