Leisach: Neue Geh- und Radwegunterführung der ÖBB freigegeben
Im Zuge ihres Modernisierungsprogramms in Osttirol haben die ÖBB in Leisach eine technisch nicht gesicherte Kreuzung durch eine Unterführung ersetzt.
Die neue Geh- und Radwegunterführung dient als Ersatz für eine technisch nicht gesicherte Eisenbahnkreuzung am Weg zum Waldschenkensteg. Damit steht dieser Weg mit einer sicheren Unterführung der Bahngleise wieder für die Bevölkerung zur Verfügung. Die neue Unterführung ist 3 Meter breit und 3,5 Meter hoch.
Franz Jank, Regionalleiter ÖBB-Infrastruktur: „Im Zuge der Modernisierung der Bahninfrastruktur in Osttirol ist es natürlich auch unser Ziel, die Verkehrssicherheit noch weiter zu erhöhen. Somit ist es für uns ein großes Anliegen, Eisenbahnkreuzungen aufzulassen, wo es möglich ist. In Leisach können wir dank der sehr guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde wieder so ein Projekt abschließen.“
„Mit der Möglichkeit, auch weiterhin an dieser Stelle die Eisenbahn queren zu können und sowohl für die landwirtschaftlichen Betriebe, als auch für die zahlreichen Fußgänger und Radfahrer ,offen‘ zu halten, ist ein historisches Bauwerk entstanden. Unser Dank gilt der Bereitschaft der ÖBB für die Herstellung und den Grundeigentümern für ihr Verständnis. Allen, die diesen Weg künftig gehen oder fahren werden, aus Nah und Fern, sei eine erholsame und unfallfreie Zeit garantiert“, so der Leisacher Bgm. Bernhard Zanon.
Im Sinne der Sicherheit für alle VerkehrsteilnehmeriInnen reduzieren die ÖBB in ganz Österreich die Anzahl von Eisenbahnkreuzungen, besonders von technisch nicht gesicherten Kreuzungen wie in Leisach. Im Zuge des Modernisierungsprogramms in Osttirol wurden bisher fünf Eisenbahnkreuzungen aufgelassen.
Text: Redaktion, Foto: ÖBB/Brunner Images