Kompetent, verlässlich und leistungsfähig: Der „TÜV” von Osttirol
leikon ingenieure gmbh – so lautet der Firmenname des Osttiroler Ingenieurbüros, das seit 2011 umfangreiche Dienstleistungen für „Mensch & Maschine“ erbringt.
Gemeinsam steht das Team rund um Geschäftsführer Ing. Alexander Leitner für eine kompetente Projektabwicklung sowie für objektive, praxistaugliche Lösungen. In Ergänzung zur Tätigkeit als beratende Ingenieure liegt im Rahmen der leikon metall & technik gmbh der Fokus auf der Produktion von Sondermaschinen. „In unserer Funktion als Ingenieurbüro sind wir in der Lage, sämtliche Ausschreibungen zu erledigen, nötige Gutachten zu erstellen und sicherheitstechnische Überprüfungen vorzunehmen. Außerdem führen wir Bauüberwachungen und Schweißaufsichten aus bzw. stehen unseren Kunden in sicherheitstechnischen Belangen zur Seite“, fasst Ing. Alexander Leitner das zusammen, was er gemeinsam mit seinem Team tagtäglich umsetzt. Der gebürtige Osttiroler hat sich nach fundierter Ausbildung und Praxisjahren im In- und Ausland vor elf Jahren selbstständig gemacht. Zunächst führte er das Ingenieurbüro als Einzelunternehmen. 2021 wurde Ing. Clemens Klammer Mitgesellschafter und die Firma in eine GmbH umgewandelt. Der Sitz der leikon ingenieure gmbh befindet sich in Dölsach. Viel und oft pendelt Ing. Leitner nach Nußdorf-Debant – zum Standort der leikon metall & technik gmbh, die er als Inhaber und Geschäftsführer ebenfalls leitet.

Der „TÜV von Osttirol“
Die Tätigkeit als beratendes Ingenieurbüro ist umfassend. Sie inkludiert die Fachbereiche Gewerbe, Brandschutz, Sicherheitsfachkraft, zerstörungsfreie Prüfung, Arbeitnehmerschutz, Schweißaufsicht sowie Maschinensicherheit. „Unsere Kunden sind Firmen und öffentliche Auftraggeber, vorwiegend aus Osttirol“, informiert der leikon-Geschäftsführer. Er streicht heraus, dass das Netzwerk an Firmen und Institutionen, mit denen er zusammenarbeitet, ein sehr gutes ist. „Unter anderem sind wir auch Beratungspartner der WK Tirol.“
Seit der Firmengründung vor elf Jahren haben die leikon-Ingenieure schon hunderte Projekte unterschiedlicher Größe zur Zufriedenheit der Kunden abgewickelt. Als Berater in allen gewerberechtlichen Themen erstellt man Abfallwirtschaftskonzepte für Betriebsanlagen, ist beratend bei der Planung von Betriebsstätten tätig und zeichnet für Einreichprojekte für Betriebsanlagengenehmigungen verantwortlich, welche bei Neueinreichungen, aber auch bei Änderungen erforderlich sind. Es werden Prüfungen gemäß §82b der Gewerbeordnung sowie jährliche Hauptinspektionen bei Spielplätzen durchgeführt. „Unsere Zielsetzungen sind immer praxistaugliche Lösungen zur Rechtssicherheit“, so Ing. Leitner.
Immer wichtiger ist in den letzten Jahren der Arbeitnehmerschutz geworden. „Im Auftrag unserer Kunden kontrollieren wir prüfpflichtige Betriebseinrichtungen, sowohl im Rahmen einer Erstabnahme als auch als wiederkehrende Überprüfung. Zu unserer Leistung als externe Sicherheitsfachkraft gehört es, die Kunden in Fragen der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung zu beraten bzw. zu betreuen und Schulungen (z.B. Staplerkurse) durchzuführen.“ Als weitere Firmenschwerpunkte nennt der Osttiroler Unternehmer die Betreuungstätigkeit als externe Schweißaufsicht und den Bereich Maschinensicherheit. „Wir überwachen die Arbeit von Schweißern, und qualifizieren die Mitarbeiter unserer Auftraggeber durch Schulungen für benötigte Schweißprozesse. Weiters führen wir Betriebe zur Zertifizierung nach EN 3834 und EN 1090. Wir kontrollieren Schweißnähte mit der jeweils erforderlichen zerstörungsfreien Prüfung.“ Den Fachbegriff „zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP)“ erklärt er so, dass dabei Bauteile auf Qualitätsmängel, die die Verwendbarkeit beeinträchtigen, hin kontrolliert werden. „Die ZfP ist mittlerweile ein fixer Bestandteil der Qualitätssicherung in vielen Betrieben.“ Sichere Maschinen sind das Ziel, das man als Dienstleister bei der Umsetzung von Maschinenbauprojekten verfolgt. „Wir bieten neben Konstruktion und Berechnung auch produktunabhängige sowie wirtschaftliche Lösungen für sicherheitstechnische Aufgabenstellungen an und sorgen dafür, dass die Maschinen unserer Auftraggeber den aktuellen Standards und Vorschriften entsprechen“, lässt Ing. Leitner dazu wissen und meint, dass die Arbeit seines Büros nicht ohne Grund oft mit dem Begriff „TÜV von Osttirol“ beschrieben werde. Für die Zukunft plant er, insbesondere die Überprüfungstätigkeiten zu forcieren und dafür gezielt auch neue Kunden in Kärnten, Salzburg und in anderen Teilen Tirols zu gewinnen.

Sondermaschinen & Co
Angesprochen auf die 2012 gegründete leikon metall & technik gmbh, betont Ing. Alexander Leitner die Synergien, die man aus der Kooperation beider Unternehmen nützen könne. „Wir ergänzen uns sehr gut und decken die Bereiche auch personell gegenseitig ab.“ Im Gegensatz zur ausschließlich beratenden Tätigkeit des Ingenieurbüros wird bei der leikon metall & technik gmbh produziert. Gemeinsam mit drei Fachkräften und saisonal verstärktem Personalstand ist man vorwiegend für Kunden aus Nord- und Osttirol, aus Oberkärnten und Salzburg tätig. Der Schwerpunkt liegt auf Sondermaschinen, z.B. für die Optimierung und Erleichterung von Fertigungsprozessen, sowie auf dem Neubau, der Wartung bzw. Instandhaltung von Materialseilbahnen mit und ohne Personenverkehr. Auftraggeber sind Schutzhütten, die Betreiber von Materialseilbahnen sowie verschiedene Firmen aus der Region.

Text: Elisabeth Hilgartner, Fotos: © Martin Lugger