Land Tirol: Volle Bereitschaft für den Winterdienst
In Osttirol bewerkstelligen auf den 285 km Landesstraßen 51 Mitarbeiter den Winterdienst – in Tassenbach und am Kartitscher Sattel sind Webcams installiert. „Im Bezirk Lienz wird der Winterdienst durch die zwei Straßenmeistereien in Leisach und Matrei mit 51 Mitarbeitern, acht Großfahrzeugen und zehn Frächterfahrzeugen erledigt“, informiert DI Harald Haider, Leiter des Baubezirksamtes Lienz. Insgesamt 285 Kilometer an Landesstraßen L und B werden in Osttirol durch das Land betreut. In ganz Tirol stehen in 15 Straßenmeistereien 391 Mitarbeiter für den Winterdienst bereit, um die Sicherheit und Befahrbarkeit von 2 236 Kilometern Landesstraßen zwischen 470 und über 2 000 Metern Seehöhe rund um die Uhr aufrecht zu erhalten. Das Land Tirol wendet für den Winterdienst rund 15 Mio. Euro auf. Auf den Landesstraßen wird fast ausschließlich Salz als auftauendes Streumittel eingesetzt, 29 500 Tonnen Streusalz werden in Tirol pro Winter benötigt. „Die Salzlager in Leisach, Huben und Tassenbach fassen insgesamt 1 750 Tonnen Salz, was ungefähr 50% des gesamten Winterverbrauches in Osttirol entspricht“, sagt dazu Harald Haider.
„In den letzten Jahren wurden von der Landesstraßenverwaltung 48 Webcams entlang der Tiroler Landesstraßen installiert. Die minütlich aktualisierten Bilder liefern aktuelle Informationen über den jeweiligen Straßenzustand und die Wettersituation“, wirbt LH-Stv. ÖR Anton Steixner für den Internet-Service auf der Landeshomepage (www.tirol.gv.at/themen/verkehr/service/webcams).
In Osttirol befinden sich die Webcams am Kartitscher Sattel und in Tassenbach. Zur Unterstützung der Straßenmeisterei-Mitarbeiter stellt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Innsbruck über die so genannte „Wetterbox Tirol“ sämtliche Wetterdaten und -vorhersagen zur Verfügung, um einen möglichst reibungslosen Ablauf des Winterdienstes zu gewährleisten.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Land Tirol