Kooperation: Wildpark Assling und Alpenzoo Innsbruck-Tirol rücken näher zusammen
Schwerpunkte der Kooperation sind die Digitalisierung und die stärkere Einbindung der BesucherInnen. Der Wildpark Assling benötigt auch ein neues Wirtschaftsgebäude.
Im Jahre 1974 entstand in der Gemeinde Assling auf der Pustertaler Sonnenterrasse der Wildpark Assling. Seit 2018 wird der Familienbetrieb federführend von Carmen und Johannes Lukasser geführt. Mehr als 150 Tiere von rund 35 Arten werden inzwischen gehalten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Alpentieren – genau wie im Alpenzoo in Innsbruck.
Mit Unterstützung des Landes Tirol werden der Wildpark Assling und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten, worüber sich die MitarbeiterInnen beider Unternehmen sehr freuen. Dabei werden unterschiedliche Projekte umgesetzt, um die Attraktivität des Wildparks Assling weiter zu steigern und ihn zu modernisieren. Der Wildpark Assling soll zur touristischen Aufwertung der Gemeinde Assling beitragen und sich zu einer der führenden Sehenswürdigkeit Osttirols entwickeln.

Beim ersten (digitalen) Treffen sammelten die BetreiberInnen schon viele Ideen für die nächsten Jahre. So wird z.B. im Wildpark Assling dringend ein Wirtschaftsgebäude benötigt, um die Versorgung der Tiere zu optimieren und Lagerflächen zu schaffen. Aber auch die Digitalisierung, die Coronakrise oder der Wunsch, die BesucherInnen stärker einzubinden, stehen auf dem Arbeitsplan weit oben.
Die Besucherinnen und Besucher können in Zukunft ihre Lieblingstiere unterstützen und eine Patenschaft übernehmen. Um mehr über sein Lieblingstier zu erfahren, stehen bereits neue Infotafeln bereit – natürlich mehrsprachig. Auch ein Freundesverein oder eine bessere Ausschilderung (auch außerhalb des Wildparks) sind Maßnahmen, die möglichst schnell angegangen werden sollen. Und natürlich wird es auch neue Tierarten geben.
Carmen Lukasser, Betreiberin des Wildparks Assling, zeigt sich begeistert: „Ich möchte dem Land Tirol ganz herzlich für die Unterstützung danken. So können wir den Wildpark sicher durch die Krise führen und stellen uns gut für die Zukunft auf.“ Auch Alpenzoo-Direktor Dr. André Stadler freut sich: „Zusammen sind wir einfach stärker, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Osttirol. Gerade in den jetzigen herausfordernden Zeiten wird der regionale Tourismus eine stärkere Rolle spielen. Der Wildpark Assling steht auch ganz stark für Umweltbildung und Arterhalt. Er ist ein grandioses touristisches Aushängeschild, mit dem wir gerne zusammenarbeiten.“
Text: Redaktion, Foto: Alpenzoo Innsbruck-Tirol, Wildpark Assling