Innichen: Erlebnisbad „Aquafun“ soll im Herbst 2023 wieder öffnen
Das Bad wurde aufgrund der gestiegenen Energiekosten im Vorjahr geschlossen. Der Verwaltungsrat hat sich nun eine schnellstmögliche Neueröffnung zum Ziel gesetzt.
Es steht außer Frage, dass das Erlebnisbad Acquafun eine beliebte Attraktion für Innichen und für die gesamte Region 3 Zinnen Dolomites ist. Umso bedauerlicher war die Schließung im Herbst des vergangenen Jahres, die in der Energiekrise mit den plötzlich stark angestiegenen Preisen eine ihrer Hauptursachen hatte.
Nun hat sich die Lage am Energiemarkt deutlich entspannt und der neu formierte Verwaltungsrat der IB GmbH Acquafun Innichen an einer Zukunftsstrategie gearbeitet. In enger Absprache mit der Gemeindeverwaltung, die bereits ihre volle Unterstützung in bürokratischer wie finanzieller Hinsicht zugesichert hat, wurden erste Schritte eingeleitet.
„Wir haben bereits im Jänner eine Studie in Auftrag gegeben, um zu erörtern, wie das Acquafun so effizient wie möglich geführt werden könnte. Zudem sind wir dabei, längst fällige Reparaturarbeiten zu tätigen und die gesamte Anlage auch im Bereich Brandschutz und Sicherheit auf den neuesten Stand zu bringen, um eine Wiedereröffnung zu ermöglichen und einen reibungslosen Ablauf des Betriebs zu garantieren“, erklärt Dieter Wurmböck, Präsident des Verwaltungsrats der IB GmbH Acquafun Innichen.
Kosten sparen durch flächendeckendes Energiekonzept der Gemeinde
Die Gemeindeverwaltung Innichen arbeite derzeit zudem ein flächendeckendes Energiekonzept aus – mit dem Ziel, die öffentlichen Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten. Dies würde auch beim Erlebnisbad Acquafun zu wesentlichen Einsparungen führen und die Kosten senken.
Aktuell werde nach einer neuen Pächterin bzw. einem neuen Pächter für die Bar und das Restaurant gesucht. „Die Ausschreibung läuft. Jede Person, die über die notwendigen Voraussetzungen verfügt, kann die Bewerbungsunterlagen bei der Gemeinde einreichen“, so Wurmböck.
Text: Redaktion, Foto: IB GmbH Aquafun Innichen