Girls‘ Day bei Liebherr in Lienz: Ein Blick hinter die Kulissen
Schülerinnen aus Osttirol tauschten beim Girls‘ Day am 23. April kurzzeitig das Klassenzimmer gegen die Werkbank und stellten dabei mit viel Neugier und einer Portion Spaß ihr technisches Talent unter Beweis.
Im Liebherr-Werk erhielten beim diesjährigen Girls‘ Day zwölf Schülerinnen der 7. Schulstufe spannende Einblicke in die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten und sammelten gleichzeitig praktische Erfahrungen. Sie bauten ihre eigene Lampe mit Solarpanel, frästen und bogen Metallbauteile.
In anderen Bereichen konnten sie beispielsweise den gesamten Materialfluss vom Wareneingang über die Fertigungsplanung bis hin zur Produktfertigung miterleben. Einige Teilnehmerinnen programmierten erste interaktive Codezeilen und konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm durch ein gemeinsames Mittagessen, das Raum für einen offenen Austausch mit den Ausbilder:innen bot.
Daniel Angerer, Ausbilder für Mechatronik und Metalltechnik, mit zwei Teilnehmerinnen
„Der Girls’ Day ist für uns jedes Jahr eine wertvolle Gelegenheit, jungen Mädchen technische Berufe näherzubringen und frühzeitig ihr Interesse für Technik zu wecken. Die Begeisterung, Neugierde und Motivation der Teilnehmerinnen zeigen uns, wie wichtig solche Initiativen sind“, so Sylvana Hopfgartner-Wolsegger, HR-Managerin bei Liebherr.
Der Girls‘ Day ist nicht nur ein Highlight für die jungen Nachwuchstalente, sondern auch seit Jahren ein wichtiger Baustein in der Nachwuchsförderung bei Liebherr. Als führender Hersteller von Kühl- und Gefriergeräten setzt das Unternehmen seit Jahren auf junge Fachkräfte und hat bereits über 250 Lehrlinge ausgebildet. Um den Anteil von Frauen in technischen Lehrberufen bei Liebherr noch weiter auszubauen, sind Maßnahmen wie der Girls‘ Day ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildungsstrategie.
Text: Redaktion, Fotos: Liebherr


