„Frau in der Wirtschaft“ besuchte Abfallzentrum
Im Abfallwirtschaftszentrum der Firma Rossbacher in Nußdorf-Debant informierte man sich über das Unternehmen, über den Weg des Mülls und Recyclingmöglichkeiten.
Bundesrätin Elisabeth Greiderer lud am Montag, 8. Oktober 2012, als Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ zu einer Besichtigung des Abfallwirtschaftszentrums in Nußdorf-Debant. „Bei unseren regelmäßigen Betriebsbesuchen möchten wir unseren Mitgliedern von „Frau in der Wirtschaft“, aber auch deren Partnern und allen sonstigen Interessierten, die Möglichkeit bieten, Betriebe unterschiedlichster Branchen kennenzulernen und auch zum entsprechenden Fachthema viel Wissenswertes zu erfahren“, so Bezirksreferentin Ingrid Wilhelmer von der Wirtschaftskammer Tirol/Bezirksstelle Lienz. Lukas Rossbacher führte die Besucher durch das Abfallwirtschaftszentrum.
Im Abfallwirtschaftszentrum in Nußdorf-Debant befinden sich eine Kunststoffsortieranlage, eine Ballenpresse sowie ein Zwischenlager für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle. „Wir beschäftigen uns hier im Werk hauptsächlich mit der Übernahme von nicht gefährlichen Abfällen, wie Restmüll, Altpapier, Altglas, Bauschutt, Holz, Altreifen, Alteisen, Haushaltsschrott sowie Verpackungen aus Metall, Papier, Karton, Pappe und Kunststoff“, erklärte Rossbacher das Haupttätigkeitsfeld. Im Werk in Nußdorf-Debant werden aber auch gefährliche Abfälle von Problemstoffsammlungen bzw. aus Betrieben zwischengelagert. Außerdem werden Elektrogeräte entgegengenommen und teilweise verwertet, Kunststoffe sortiert und zu Ballen gepresst sowie Verpackungsstyropor mit Styroporshreddern zu Styroporgranulat verarbeitet. „Um diese Aufgaben bewältigen zu können, brauchen wir natürlich auch einen entsprechenden Fuhrpark. Dieser umfasst unter anderem 15 Pressfahrzeuge und acht Abroll- und Absetzcontainerfahrzeuge teilweise mit Kranaufbau“, so Lukas Rossbacher. Unter dem Motto „Ein Herz für die Umwelt“ bezieht die Firma Rossbacher auch immer mehr die Umweltauswirkungen in die Prozesse ein und versucht im Rahmen der umweltrelevanten Rechtsvorschriften auch im Umweltbereich Verbesserungen zu erreichen. „Es war für mich sehr spannend, zu sehen, wie viel Müll tagtäglich anfällt und hier gesammelt und teilweise recycelt wird. Weiters haben wir sehr viel darüber erfahren können, wie hier die MitarbeiterInnen arbeiten, und wie sich die Firma Rossbacher auch für die Umwelt engagiert“, so Ingrid Wilhelmer im Anschluss an die Betriebsbesichtigung.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Journal/Sulzenbacher
