Felipe will Botschafterin des Nationalparks sein

Das Tiroler Nationalparkkuratorium tagte am 10. Juli 2013 im Haus des Wassers in St. Jakob i.Def. erstmals unter dem Vorsitz von LH-Stv. Mag. Ingrid Felipe. Als Vorzeigeprojekt für die Naturschutz-Politik, die sie in den nächsten fünf Jahren als Naturschutzlandesrätin umsetzen will, bezeichnete LH-Stv. Mag. Ingrid Felipe den Nationalpark Hohe Tauern bei der ersten Kuratoriumssitzung unter ihrem Vorsitz am Mittwoch, 10. Juli 2013, im Haus des Wassers im Defereggental. „Ich habe mir heute bei meinem Besuch im Nationalpark und bei der Sitzung einen guten Überblick verschaffen können und sehe, dass das Schutzgebiet nicht nur inhaltlich eine positive Bilanz vorzuweisen hat, sondern dass auch finanziell alles in Ordnung ist“, sagte Felipe im Anschluss an die Sitzung. Dennoch stünden im Bereich der Finanzierung Herausforderungen für die Zukunft an, die gemeinsam mit dem Bund gemeistert werden müssten. Die Zusammenarbeit mit den Ländern Kärnten und Salzburg soll darüber hinaus noch verstärkt werden.

Bei der Sitzung wurden über 150.000 Euro an Förderungen beschlossen und das Budget für 2014 mit rund 2,4 Mio. Euro festgelegt. Nationalparkdirektor DI Hermann Stotter berichtete, dass die beschlossenen Förderungen unter anderem in die Erneuerung der Glocknerausstellung in Kals und in weitere Projekte im Rahmen des Schwerpunktprogrammes zur Erneuerung der Infrastruktur im Nationalpark fließen. Außerdem wird ein Konzept zum „Sinnestal Virgental“ mitfinanziert. „Ich sehe mich als Botschafterin des einzigen Nationalparks in Tirol. Es geht bei meinem Verständnis von Naturschutz nicht darum, die Natur unter eine Glaskuppel zu stellen, sondern NaturbeschützerInnen und NaturbenützerInnen sollen gemeinsam definieren, wie sie mit den schönsten unberührten Orten unseres Landes umgehen wollen“, so die für den Nationalpark zuständige Landesrätin abschließend.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: NPHT

12. Juli 2013 um